Titelaufnahme

Titel
Detektion von Mutationen im humanen NRAS Gen und deren Auswirkungen auf die therapeutischen Maßnahmen in der Tumorbehandlung
Weitere Titel
Detection of mutations in the human NRAS gene and its ampact on the therapeutic strategies in cancer treatment
AutorInnenKavan, Stephanie
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)N-RAS Onkogen / Detektion / RAS / Prognostischer Kaktor
Schlagwörter (EN)N-RAS oncogene / detection / RAS / prognostic factor
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das „neuroblastoma rat sarcoma viral oncogene homolog“ NRAS ist ein Mitglied der onkogenen RAS-Familie. Die RAS-Proteine kontrollieren Signaltransduktionskaskaden, welche Schlüsselregulatoren in den verschiedensten Aspekten des normalen Zellwachstums sowie in malignen Transformationen darstellen. In den meisten humanen Tumoren können Mutationen der RAS-Gene nachgewiesen werden, wobei entweder sie selbst oder vor- bzw. nachgeschaltete Signalkomponenten betroffen sind. Eine Aktivierung durch Punktmutationen der RAS-Genmitglieder HRAS (Harvey RAS), KRAS (Kirsten RAS) und NRAS sind in bis zu 30% aller humanen Tumoren auffindbar. Am häufigsten werden RAS-Aktivierungen durch Mutationen in den Codons 12,13 und 61 ausgelöst. Eine aktivierte Mutation in NRAS wird unter anderem in 15-30% beim malignen Melanom und bei der akuten myeloischen Leukämie nachgewiesen. Durch präklinische Studien konnte bewiesen werden, dass NRAS-mutierte Tumorzellen eine Abhängigkeit von NRAS hinsichtlich des Überlebens und der Vermehrung zeigten, wodurch sich NRAS zu einem attraktiven therapeutischen Ziel der Pharmaindustrie entwickelte. Bestimmte Strategien, welche zielgerichtete auf die RAS-Signaltransduktionskaskade wirken, könnten das Wachstum, das Überleben und die Ausbreitung des Tumors verhindern. Einige dieser Therapien sind in der Klinik vielversprechend und viele weitere werden entwickelt. Allerdings sind bis zu dem heutigen Zeitpunkt noch keine therapeutischen Strategien für NRAS Mutationen, wie beispielsweise beim Melanom, zugelassen worden.

Der Nachweis des humanen NRAS-Gens in der genomischen DNA aus menschlichen Gewebeproben soll Klinikern helfen, jene Krebspatienten auszuwählen, die am ehesten von einer bestimmten Therapie profitieren. Die Anwendungen von traditionellen und neuen Detektionstechniken, um die Beteiligung des NRAS-Onkogens in humanen Tumoren genauer zu definieren, werden in dieser Arbeit geprüft.

Zusammenfassung (Englisch)

The neuroblastoma rat sarcoma viral oncogene homolog (NRAS) is one member of the RAS oncogene family. The RAS Proteins control signaling pathways which are key regulators of several aspects of normal cell growth and malignant transformation. They are aberrant in most human tumors due to activating mutations in the RAS genes themselves or to alterations in upstream or downstream signaling components. The HRAS (Harvey RAS), KRAS (Kirsten RAS) and NRAS members of the RAS family are found to be activated by point mutations in 30% of all human tumors. Almost all RAS activation in tumors is accounted for by mutations in codons 12, 13 and 61. An activating mutation in NRAS is a common genetic event in malignant melanoma and acute myelogenous leukemia, being found in 15-30% of cases. Preclinical studies indicate that tumor cells with NRAS mutations are dependent on NRAS for survival and proliferation, making NRAS an attractive therapeutic target. Rational therapies that target the RAS pathways might inhibit tumors growth, survival and spread. Several of these new therapeutic agents are showing promise in the clinic and many more are being developed. However, to date, therapeutic strategies for NRAS mutations in, for instance, melanoma have not been realized.

The detection of the human NRAS gene in genomic DNA derived from human tissue samples is intended to help clinicians select those cancer patients most likely to benefit from different therapies. The use of common and new techniques to better define the involvement of the NRAS oncogene in human tumors is reviewed.

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