Titelaufnahme

Titel
Vitamin- bzw. Mineralstoffsupplementation in der Onkologie : Die Bedeutung einer unterstützenden Ernährungsberatung durch Diätologinnen, Diätologen
Weitere Titel
Vitamin- respectively mineralsupplementation in Oncology The importance of supportive nutrition counseling by Dieticians
AutorInnenFuchs, Tanja
GutachterTritscher, Anna
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Krebs / tumordestruktive Therapie / Diätologin / Diätologe / Supplemente / Vitamine / Mineralstoffe / Ernährungsberatung / Motive / Erwartung
Schlagwörter (EN)cancer / tumor destructive-therapy / dietician / supplements / vitamins / mineral nutrients / nutritional counseling / reason / expectation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Backgrund/Hintergrund/Fragestellung: In der vorliegenden Studie wurden motivierenden Faktoren für die Substitution von Vitaminen bzw. Mineralstoffen in Zusammenhang mit einer onkologischen Diagnose erhoben.

Methode: Die Datenerfassung erfolgte bei je zwei weiblichen und zwei männlichen Probandinnen, Probanden, mit Hilfe eines problemzentrierten Interviews. Das Material wurde anhand der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Hinsichtlich der Krebserkrankung sowie des Diagnosezeitpunktes war das Studienkollektiv sehr heterogen. Allen gemein war die Einnahme von Vitamin- bzw. Mineralstoffsupplementen in Zusammenhang mit der onkologischen Diagnose.

Ergebnisse: Die Probandinnen, die Probanden nahmen zwischen einem und sieben Supplemente ein. Die Einnahme von Mono- bzw. Kombinationspräparaten erfolgte zu je 25% des Kollektivs sofort nach Diagnose, nach einer Operation, während, sowie nach der tumordestruktiven Therapie. Grund für die Supplementierung war meist die Empfehlung einer Ärztin, eines Arztes (50%), positive Studienergebnisse (50%), medizinische Untersuchungsergebnisse (25%), aber auch ein vermuteter Mehrbedarf im Alter (25%) oder durch die Krebserkrankung (25%). Die Erwartungen umfassten die Steigerung des Wohlbefindens und die Unterstützung des Immunsystems (50%), Vorbeugung (50%) und Heilung (25%) einer Krebserkrankung sowie eine Vermeidung von Knochenbrüchen (25%). Ein Wirkungseintritt war bei den meisten Präparaten eher ungewiss. Weitere Angaben zur Informationsinformationsbeschaffung und zum Erhalt eines diätologischen Gesprächs wurden erhoben.

Schlussbetrachtung: Die Einnahme von Vitamin- bzw. Mineralstoffpräparaten ist unter Krebspatientinnen, -patienten weit verbreitet. Da die Angaben zur Mikronährstoffsubstituierung in der Literatur kontrovers diskutiert werden, liegt das Potential einer diätologischen Betreuung in der Aufklärung bzw. Hilfestellung der Patientinnen, der Patienten.

Zusammenfassung (Englisch)

Background/Objective: In the present study motives for the use of vitamin- or mineralsupplements, associated with a cancer diagnosis, were collected.

Method: Data collection was performed by interviewing two female and male subjects, using the problem-centered interview-method. This data was analyzed using qualitative content analysis. The study population was heterogenous concerning carcinosis and date of diagnosis. Common to all was the use of vitamin- and mineral-supplements in conjunction with the oncological diagnosis.

Results: Subjects were taking between one and seven supplements. The intake of mono- or combined preparations was started by 25% each immediately after diagnosis, after surgery, during, and after tumor destructive-therapy. The reason for the supplementation was the recommendation of a physician (50%), positive study results (50%), medical test results (25%), assumed additional requirements due to seniority (25%) or carcinosis (25%). The expected outcome included the wellbeing and support of the immune system (50%), prevention (50%) and healing (25%) of cancer as well as prevention of bone fractures (25%). The onset of effects was rather uncertain. Further data about information sources and the facility of dietary counselling were gathered.

Conclusion: The intake of vitamin- and mineral-supplements among cancer patients is very common. Since the data discussed in the literature for supplementation of micronutrients is controversial, dietary care should concentrate on education and support of the patients.

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