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Title
Gehtraining bei PAVK Stadium IIa und IIb : Evidenzbasierte Trainingsmethoden und Belastungsmerkmale für den physiotherapeutischen Alltag
Additional Titles
Walking exercise in PAD stage IIa and IIb Evidence-based training methods and load signs for the physiotherapist´s erveryday life
AuthorDeutschmann, Thomas
Thesis advisorAugesky-Stocker, Doris
Published2016
Date of SubmissionMarch 2016
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Bezugnehmend auf die Beantwortung der zentralen Fragestellung, ist folgender aktueller Wissensstand festzuhalten:

Es konnte festgestellt werden, dass die Wirksamkeit eines Gehtrainings, in Zusammenhang mit dem Grundlagenausdauertraining, weiterhin unumstritten bleibt. Die größte Wirksamkeit, unbeachtet der Trainingsmethoden und Trainingsparameter, zeigt ein strukturiertes und supervidiertes Gehtraining auf einem Laufband. Im Vergleich dazu hat sich heraus gestellt, dass die Intervallmethode der Dauermethode vorgezogen wird. Die genauen Effekte eines Gehtrainings werden häufig in der Literatur angegeben, kontroverse Studien dazu sind dennoch vorhanden. Als Zielsetzungen und Wiederbefundungsparameter werden oftmals die maximal mögliche und maximal schmerzfreie Gehstrecke, des Weiteren eine Erhöhung der Lebensqualität (erfasst mit SF-36 Fragebogen) angegeben.

Es konnte darüber hinaus festgestellt werden, dass es Mängel in Bezug auf Begriffsdefinitionen gibt, diese erfolgen oftmals nur ungenügend oder fehlen gänzlich. immer wieder finden sich unterschiedliche Definitionen, die einen Vergleich schwierig gestalten. Beispiele dafür sind die Begriffe „Gehtraining“, „strukturiertes Gehtraining“, „supervidiertes Gehtraining“, aber auch essentielle Begriffe wie „Arteriosklerose“ und „Artherosklerose“.

Nach eingehender Recherche in einschlägiger Fachliteratur und internationalen Datenbanken konnte ebenfalls herausgefunden werden, dass es in Bezug auf die Arteriosklerose und PAVK, betreffend der Ätiologie und der Pathophysiologie unerforschte Themengebiete und Diskrepanzen gibt. Unterschiedliche Meinungen und Ansätze werden in ärztlichen Magazinen erläutert und diskutiert. Beispiel dafür sind die unterschiedlichen Artikel bezüglich Muskelfasern und Laktat. Dies führt in weiterer Folge zu unterschiedlichen Ansätzen in der konservativen Behandlung mittels Gehtraining.

Darüber hinaus finden sich fehlende Eingrenzungen bezüglich Stadien oder Verschlusstypen, diese Differenzierung wäre von Bedeutung, um konkrete und individuelle Adaptierungen auf die Pathologie der Patientinnen und Patienten vornehmen zu können.

Die Recherche hat zusätzlich ergeben, dass es offensichtlich keine Studien gibt, die speziell auf das Thema Trainingsmethoden eingehen und die Intervall- und Dauermethode in direkten Vergleich setzt. Darüber hinaus konnte in Studien festgestellt werden, dass die Anzahl der Probandinnen und Probanden häufig gering ist, was die Aussagekraft schwächt.

Als Grundlage für ein effektives Gehtraining bleibt, unabhängig der Trainingsmethode das allgemein aerobe, dynamische Grundlagenausdauertraining. In der Bachelorarbeit 2 gilt es die beiden Trainingsmethoden genauer zu beleuchten und die effektivste Form zu finden.

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