Titelaufnahme

Titel
Soziale Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen
Weitere Titel
Social Work with extreme right teenagers
VerfasserSztatecsny, Timothy
GutachterWild, Gabriele
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Rechtsextremismus / rechtsextreme Jugendliche / Akzeptierende Jugendarbeit / Sozialisation / Männlichkeitsbilder / Ausstieg / abweichendes Verhalten / Rassismus
Schlagwörter (EN)Right-wing Extremism / extreme right teenagers / accepting youth work / socialization / manliness / exit / deviant behavior / racism
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bachelorarbeit zum Thema „Soziale Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen“ befasst sich mit der Gestaltung, den Handlungsmöglichkeiten und dem Umgang in der Sozialen Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen. Die Gliederung erfolgt in zwei zentrale Teile, nämlich der grundsätzlichen Auseinandersetzung mit „Extremismus und Jugendlichen“, sowie der Behandlung von „Sozialer Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen“.

Anhand dessen werden einleitend sowohl zentrale Begriffe erläutert als auch detailliert auf die KlientInnengruppe eingegangen. Der Hintergrund der Jugendlichen, und damit die Sozialisation leisten einen wesentlichen Beitrag zur späteren politischen Orientierung. Daher wurden die daraus resultierenden Motive für den Anschluss zu einer rechtsextremen Gruppe aufgezeigt und diese unter Zuhilfenahme verschiedener Theorieansätze dargelegt. Auch das hohe Maß an Attraktivität der rechtsextremen Szene für die Jugendlichen wurde genauer betrachtet. Einzelne Vorgehensweisen und Methoden rechter Organisationen zur Anwerbung von Jugendlichen wurden demnach beleuchtet und relevante Aspekte wie die Rolle des Männlichkeitsbildes, aber auch die ständig kursierende Annahme, Rechtsextremismus sei allem voran ein Problem sozial schwächerer, bildungsferner Gesellschaftsschichten, besonders stark aufgegriffen und erörtert.

Bei der Rolle der Sozialen Arbeit im gegebenen Bereich liegt ein besonderes Augenmerk auf der Akzeptierenden Jugendarbeit, welches unter den Konzepten der Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen eine vorherrschende Position einnimmt. Außerdem bedurfte es der kritischen Betrachtung der Akzeptierenden Jugendarbeit, um ein ganzheitliches Bild zu erhalten. Folglich wird das Thema „Ausstieg“ und damit im Detail die Motive für einen Ausstieg, sowie Unterstützungshilfen und Handlungsansätze aufgezeigt.

Zusammenfassung (Englisch)

This Bachelor Thesis is concerned with the topic „Social Work with extreme right teenagers“ and the methods as well as diverse scientific ideas on how to deal with the target group and their extreme right ideology. The topic is arranged in two central parts. Therefore it examines the basic characteristics of „Extremism and Teenagers“ and takes a close look at the specific work and handling of „Social work and extreme right teenagers“.

Starting out by introducing the topic and all relevant definitions as well as the target group, namely teenagers their social background, meaning their socialization is being investigated. It does have a great impact on their whole life and also their political orientation. Thus the motives to join an extreme right grouping are illustrated and argued by means of diverse theoretical approaches. Also the enormous extend of attractiveness of the extreme right scene for teenagers are looked at in detail. Single approaches and methods of organizations carrying an extreme right ideology to recruit young humans is being examined. So certain relevant aspects such as the role of the picture of manliness and the steady circulating assumption, that right-wing Extremism is mostly a problem of the lower class of society, which is supposed to be weaker and less educated, are picked up and argued about.

The role of Social Work in the given field focuses on the approach of accepting youth work, which is a concept of work with extreme right teenagers that is predominant. Furthermore to reveal a holistic image of the topic, the work was in need of a critical view on accepting youth work. Accordingly the aspect “exit” and therefore the motives to pull out of a extreme right group, as well as opportunities of support and assistance of social workers are pointed out.