Titelaufnahme

Titel
Einsatz von Cognitive Orientation to (daily) Occupational Perfomance (CO-OP) bei anderen Diagnosen als entwicklungsbedingten Koordinationsstörungen
Weitere Titel
The use of Cognitive Orientation to (daily) Occupational Performance with other diagnosis than developmental coordination disorder
VerfasserHamachers-Zuba, Ursula
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Cognitive Orientation to (daily) Occupational Performance (CO-OP) / Kognitive Strategien / Schlaganfall / Schädel-Hirn-Trauma / Asperger Syndrom
Schlagwörter (EN)Cognitive Orientation to (daily) Occupational Performance (CO-OP) / Cognitive strategy / Stroke / Traumatic brain injury / Asperger’s Syndrome
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit geht der Frage nach, a) bei welchen anderen Diagnosen außer DCD das CO-OP eingesetzt wird, und b) welche Erfahrungen bezüglich der Anwendung, der Adaption und der Wirksamkeit dokumentiert sind. Um einen systematischen Überblick zu erstellen, wurde CO-OP zunächst in seinen Kernelementen kurz vorgestellt und dann eine Literaturrecherche und Textanalyse zum aktuellen Forschungsstand durchgeführt.

Es zeigt sich, dass die Erweitungen von CO-OP auf andere Diagnosen, andere als motorische Zielsetzungen und andere Altersgruppen als Schulkinder bereits in der Entwicklungsphase von CO-OP angelegt war. Aktuell gibt es drei Forschungsschwerpunkte: 1. CO-OP bei der Behandlung von Erwachsenen nach einem Schlaganfall, 2. von Kindern mit erworbenen Hirnschädigungen und Erwachsenen nach SHT und 3. von Kindern und Jugendlichen mit AS.

Hinsichtlich des Fertigkeitenerwerbs zeigt sich CO-OP in experimentellen Einzelfallstudien als vielversprechender Behandlungsansatz für alle drei Bereiche. Für Transferleistungen gibt es bei Personen mit Hirnschädigungen in Bezug auf organisatorische Ziele oder Exekutive Funktionen zwar einzelne Fortschritte, aber keine signifikanten Verbesserungen. Generell steht ein strenger Wirksamkeitsnachweis im Sinn einer RCT für alle drei Schwerpunkt noch aus.

Vorgeschlagene Adaptionen des CO-OP beziehen sich vorrangig auf die Erhöhung der Anzahl von Therapieeinheiten, verbesserte Formen der Einführung Erwachsener in die Globale Strategie, zusätzliche aufgabenspezifische Strategien für soziale und organisatorische Fertigkeiten und die Verlagerung der Therapie in den häuslichen Kontext.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the question, a) which other diagnoses than DCD CO-OP is used for and b) which experiences about the use, the adaptation and the effectivity are discussed. In order to make a systematic overview of the recent research, the basics of the CO-OP approach are shortly described. After that literature published since 2000 has been searched in different databases and has been analyised.

The results show, that an enlargement of the CO-OP approach with respect to different diagnoses, other age classes and other skills than motor based skills had been started just in the beginning of the development of this approach. Actually there are three focuses of research: 1. the use of CO-OP in the treatment of adults after stroke, 2. of children with acquired brain injury and adults with executive dysfunction following traumatic brain injury, 3. of children with Asperger’s Syndrome.

The studies show that CO-OP approach is a novel, promising treatment approach to improve motor performance in trained functional skills. However, in untrained skills, especially with social and organizational goals, persons with acquired or traumatic brain injury show some problems. In general there should be further research in order to provide strong evidence of CO-OP approach in those fields.

Some adaptations are suggested. They refer to a higher number of sessions, a better introduction of the CO-OP approach to adults, additional domain specific strategies for social and organizational skills and conducting as many sessions as possible in participants’ own environments.