Titelaufnahme

Titel
Tai Chi als Sturzprophylaxe in der Physiotherapie
Weitere Titel
Tai Chi as a fall prevention in physiotherapy
VerfasserWildhaber, Victoria
GutachterBucher, Harriet
Erschienen2013
Datum der AbgabeMai 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Problemaufriss

Menschen neigen durch den Abbau des muskuloskelettalen Systems im Laufe des Lebens zu erhöhtem Sturzrisiko. Auch Gleichgewichtsprobleme können zu Stürzen und somit zu Verletzungen des Bewegungsapparates führen, besonders wenn Erkrankungen wie Osteoporose hinzu kommen.

Zu zeigen gilt, dass ein fernöstliches Konzept wie Tai Chi durch seine langsamen fließenden Bewegungen für ältere Menschen ein schonendes Trainingsmittel ist, welches das Gleichgewicht, die Konzentration und das Körperbewusstsein verbessert und das Sturzrisiko reduzieren kann.

Physiotherapeutische Relevanz:

Es gilt eine Herangehensweise vorzustellen, welche es PhysiotherapeutInnen ermöglicht, mit geriatrischen PatientInnen durch ein fernöstliches Konzept wie Tai Chi zu arbeiten.

Die genannte PatientInnengruppe leidet oft an Gleichgewichtsstörungen, an Muskelschwund und an Konzentrationsschwäche.

Für diese PatientInnen ist es wichtig, ein gutes Körperbewusstsein zu entwickeln um sicher und konzentriert im Alltag zu bestehen.

Tai Chi ist auf Grund seiner fernöstlichen Philosophie, welche unter anderem das Zusammenspiel von Yin und Yang beinhaltet, ein geeignetes Mittel, um das Gleichgewicht durch seine langsamen Gewichtsverlagerungen der unteren Extremität zu trainieren, die Muskeln durch seine fließenden Bewegungen schonend zu kräftigen, die Konzentration sowie das Gedächtnis durch festgelegte Bewegungsabfolgen zu trainieren und das Körperbewusstsein zu stärken.

Als Fragen werden beantwortet:

-Welche Aspekte des Tai Chi sind in der physiotherapeutischen Arbeit mit geriatrischen PatientInnen als Sturzprophylaxe anwendbar?

-Wann ist es für PhysiotherapeutInnen sinnvoll, Übungen des Tai Chi in ihre Arbeit mit geriatrischen PatientInnen zu integrieren?