Titelaufnahme

Titel
Ene, mene, muh und dran bist du! : Eine systematische Übersicht von Möglichkeiten zur Förderung des Spielens in der Ergotherapie
Weitere Titel
Eenie meenie miney moe A systematic review of possibilities for promoting play in occupational therapy
VerfasserLang, Viktoria
GutachterRitschl, Valentin
Erschienen2015
Datum der AbgabeFebruar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Kinder / Förderung des Spielens
Schlagwörter (EN)Occupational Therapy / Children / Promoting Play
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund

Spielen ist die Hauptbetätigung im Alltag eines Kindes. Weiters hat spielen auch eine große Bedeutung für die Entwicklung eines Kindes. Im Spiel lernt das Kind sich und die Umwelt kennen und erlebt sich als partizipierte Persönlichkeit. Kinder mit Problemen in der Entwicklung weisen oft auch Probleme im Spiel auf. In der Ergotherapie wird spielen oft zur Förderung verschiedenen Fähigkeiten eingesetzt. Da es aber eine so große Bedeutung für die kindliche Entwicklung hat, ist es wichtig, das Spielen selbst zu fördern. Ziel dieser Arbeit ist es darzustellen, welche Möglichkeiten es für die Förderung des Spielens in der Ergotherapie gibt und welche Evidenzen diese Möglichkeiten aufweisen.

Methodik

In 4 Datenbanken wird nach Studien zu diesem Thema gesucht. 5 Studien und ein Review entsprechen den Einschlusskriterien. Aus allen Artikeln werden Daten über Teilnehmer, Intervention, Setting und Ergebnisse extrahiert. Weiters werden die Studien mit dem McMaster-Formular zur kritischen Besprechen quantitativer Studien (Law et al., 1998) und der Review mit dem PRISMA-Statement (Liberati et al., 2009) bewertet.

Ergebnisse

Es können verschiedene Interventionsformen anhand der Studien und dem Review identifiziert werden. Die Interventionen sowie die Teilnehmer unterscheiden sich in den verschiedenen Studien. So können die Ergebnisse auf eine große Bandbreite von Kindern umgelegt werden. Es zeigen alle Studien Verbesserungen in den untersuchten Fähigkeiten. Der Evidenzlevel der einzelnen Studien reicht von der Basis bis zu Level I der Evidenzpyramide nach Tomlin und Borgetto (2011). Die meisten Studien weisen aber Limitationen, wie eine kleine Stichprobe, oder systematische Fehler auf.

Zusammenfassung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um Spielen in der Ergotherapie zu fördern. Für diese Möglichkeiten gibt es auch Evidenzen, obwohl die Evidenzen großteils mittelmäßig bis schlecht sind. Weitere Forschung in diesem Bereich ist noch dringend notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

Background

Play is the main occupation in a child’s daily life. It is also very important for the development of a child. Children learn through play about themselves und their environment. Children with difficulties in their development often have also difficulties with their play. In occupational therapy play has often been used to promote certain skills. As I said before, play has a big influence on a child’s development and therefore occupational therapy should promote play itself. The aim of this paper is to identify, which possibilities for promoting play are there in occupational therapy and which evidences this possibilities have.

Method

Literature research has been carried out in four databases. 5 studies and a review correspond to the inclusion criteria. Data over participant, intervention, setting and results are extracted from all articles. The studies are discussed by the McMaster critical review form for quantitative studies (Law et al.,1998), while the review is discussed by the PRISMA statement (Liberati et al., 2009).

Results

Some different interventions for promoting play in occupational therapy were identified. The interventions and the participants were different in all of the studies. So the results of this paper can be used for a wide range of children. All studies showed an increase in the targeted skills. The evidence level of the used articles rage from base to level I of the research pyramid (Tomlin & Borgetto, 2011). Most of the studies showed limitations such as a small sample size or systematic errors.

Conclusions

There are many different possibilities for promoting play in occupational therapy. There are also evidences for these possibilities although they are mostly on an average to low level of evidence. Further research in this area is still necessary.