Titelaufnahme

Titel
Aggression als Lebenskraft
Weitere Titel
Aggression as vitality
VerfasserMuchitsch, Alina Naemi
Betreuer / BetreuerinSutterlüty, Marlies
Erschienen2013
Datum der AbgabeApril 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Aggression / Sensomotorik / Psychomotorik / Straffälligenhilfe / Karate-Do / Bewährungshilfe / Affektkontrolltraining / Anti-Aggressivitäts-Training / Sportpsychologie / Bewegung / Sport / Aggressionsabbau
Schlagwörter (EN)aggression / sensomotory / psychomotory / assistance to delinquents and their families / Karate-Do / probation help / emotional control training / anti-aggression-training / sport psychology / exercise / sports / aggression degrading
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Aggressionen und Aggressionsbewältigung in der Straffälligenhilfe mittels der Arbeit mit dem Körper, an dem Körper und durch den Körper. Es gibt viele Möglichkeiten, um über körperliche Bewegungen zu therapeutischen Nutzen zu gelangen. Das gilt auch in Hinsicht auf Aggressionen und Gewaltbereitschaft. Das Anti-Aggressivitäts-Training (AAT) und das Affektkontrolltraining (A.K.T.®) sind Methoden, die in der Straffälligenhilfe angewendet werden und viel Erfolg versprechen. Das AAT kann verschiedene Formen annehmen, beispielsweise kann das 'Karate-Do' als Anti-Aggressivitäts-Training genutzt werden. Sowohl das Karate-Do als auch das A.K.T.® stammen aus dem asiatischen Raum und beide legen viel Wert auf Körperbeherrschung, Konzentration und Selbstfindung, wodurch Aggressionen eine andere Rolle bekommen und aggressives Verhalten verändert werden kann. Senso- beziehungsweise psychomotorisches Training bietet in vielerlei Hinsicht neue Möglichkeiten, mit Aggressionen und Gewaltbereitschaft umzugehen und diese zu verändern. In der Straffälligenhilfe, insbesondere in der Bewährungshilfe kann dieses Prinzip praktisch gut genutzt und umgesetzt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis is about aggression and anger management in the assistance to delinquents and their families by working with the body, to the body and through the body. There are many ways to get therapeutic benefits through physical movements. This is also true in terms of aggression and violence. The 'Anti-Aggressivitäts-Training' (AAT) (anti-aggression-training) and the 'Affektkontrolltraining' (A.K.T.®) (emotional control training) are methods that are applied in the assistance to delinquents and their families and promises success. The AAT can take various forms, for example, the 'Karate-Do' can be used as AAT. Both, the Karate-Do and the A.K.T.® originate from Asia and both place great emphasis on body control, concentration and self-discovery, so aggressions get a different role and aggressive behavior can be changed. Sensorimotor or psychomotor training offers a lot of new ways to deal with aggression and violence and to change such behavior. In the assistance to delinquents and their families, especially in the probation service, this principle can be used practically and well implemented.