Titelaufnahme

Titel
Neurotraining nach Verena Schweizer aus dem Blickwinkel der modernen Ergotherapie
Weitere Titel
Neurotraining by Verena Schweizer from the perspective of modern occupational therapy
VerfasserDoss, Ana-Maria
Betreuer / BetreuerinErtelt-Bach, Veronika
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Verena Schweizer / Berufsbild / Betätigungsorientiert / Neurotraining
Schlagwörter (EN)Occupational Therapy / Verena Schweizer / Job Profile / Acitivity based / Client-centered / Neurotraining
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

HINTERGRUND: Das Neurotraining nach Verena Schweizer ist ein beinahe 30 Jahre altes Therapiematerial, welches für Erwachsene mit erworbenen Hirnschädigungen konzipiert wurde. In den letzten drei Jahrzehnten hat sich die Ergotherapie vom funktionellen Ansatz hin zum betätigungsorientierten Arbeiten verändert. Ziel dieser Arbeit ist es zu erfassen, wie das Material nach Verena Schweizer in der heutigen Zeit eingesetzt wird und ob der Hauptfokus bei der Anwendung in der KlientInnenzentrierung und/oder in der Betätigungsorientierung liegt.

METHODIK: Für die Hintergrundliteratur wurde im Zeitraum von Oktober 2015 bis März 2016 in den Datenbanken CINAHL, PubMed, Medline, Cochrane Library und Science Direct recherchiert. Außerdem wurde eine Hand-Recherche in der Bibliothek der FH Campus Wien durchgeführt. Für den empirischen Teil wurde mittels dem Softwareprogramm SoSci Survey (Leiner, 2014) ein Fragebogen erstellt und an Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten in Wien und Niederösterreich ausgesendet. Das Untersuchungsdesign entspricht einer quantitativen Forschung.

ERGEBNISSE: Das Ergebnis aus der Literaturrecherche zeigt, dass das Neurotraining nach Verena Schweizer trotz des 30-jährigen Bestehens bereits in der 1. Auflage KlientInnen zentrierte und alltagsbezogene Ansätze aufweist. Des Weiteren konnte festgestellt werden, dass der Wandel in der Ergotherapie in vielerlei Literatur angemerkt wurde und sich dieser auch auf die Zielsetzung und die Therapieplanung auswirkte. Aufgrund der geringen Rücklaufstatistik konnten nur Hypothesen und Vermutungen aufgestellt werden, weshalb diese Arbeit mit einem umfangreichen Literaturteil bestärkt wurde.

SCHLUSSFOLGERUNG: Aus den Ergebnissen der Umfrage und den Nachforschungen in der Literatur kann man schließen, dass das Therapiematerial nach wie vor in neurologischen Einrichtungen in Wien und Niederösterreich verwendet wird. Mit der Hintergrundliteratur konnte die Entwicklung der Ergotherapie vom funktionsorientierten Arbeiten zum betätigungsorientierten Arbeiten belegt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

BACKGROUND: “Neurotraining” according to Verena Schweizer is a nearly 30-years-old material for occupational therapy, which is drafted for adults suffering from acquired brain impairments. During the last three decades the occupational therapy changed from functional to activity based projection. The aim of this work is to capture how Verena Schweizer’ Neurotraining is used in therapies nowadays and whether the approach of occupational therapy is rather client-centered or activity-based or both.

METHODS: The background literature was searched from October 2015 to March 2016. Searches took place in the following databases: CINAHL, PubMed, Medline, Cochrane Library and Science Direct. Besides a research in the library of the FH Campus Vienna was executed. By means of the software programme SoSci Survey (Leiner, 2014) a questionnaire was created for the empirical part of the thesis. The questionnaire was sent to occupational therapists working in Vienna and Lower Austria. The study design conforms a quantitative research.

RESULTS: The outcome of the literature research is that the 30-year old Neurotraining shows client centered and activity based approaches since the very first circulation of the book. Additionally, it was noticed that changes in the occupational therapy are being mentioned in many of the literatures and that this had effects on the goal setting and therapy planning. Because of the minor response rate, only hypothesis and conjectures could be proposed, that’s why this thesis is supported by a comprehensive part of literature.

CONCLUSION: When looking through the outcomes of the questionnaire and the literature part you can see that the Neurotraining is still being used in neurological institutions in Vienna and Lower Austria. With the background literature the development of the occupational therapy from the functional operation to the activity based operation could be proven.