Titelaufnahme

Titel
Gratwanderungen - Trauma und Traumaprävention bei Einsatzkräften im Feld der humanitären und medizinischen Nothilfe
Weitere Titel
Tightrope Walks - Trauma and its prevention for workers in the field of humanitarian and medical emergency aid
VerfasserAntensteiner, Anna
Betreuer / BetreuerinMayer, Monika
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Humanitäre und medizinische Nothilfe / Trauma / Traumaprävention / Viscerale Traumatisierung / Sekundärtraumatisierung / Krisenintervention / Post-traumatische Belastungsstörung / PTBS / Critical Incident Stress Management / CISM
Schlagwörter (EN)Humanitarian and medical emergency aid / Trauma / Trauma prevention / Visceral Traumatization / Secondary Traumatization / crisis intervention / Post-traumatic stress disorder / PTSD / Critical Incident Stress Management / CISM
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen dieser Bakkalaureatsarbeit wird die Bedeutung von Trauma und Traumaprävention bei Einsatzkräften im humanitären und medizinischen Einsatzfeld diskutiert.

Um ein Grundverständnis für die Problematik der humanitären und medizinischen Nothilfe entwickeln zu können, wird allem voran eine Abgrenzung zwischen Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit vorgenommen sowie die geschichtliche Entstehung erläutert.

Daraufhin werden die Termini „Trauma“, „traumatisches Ereignis“ sowie „sekundäre Traumatisierung“ expliziert. Ein Einblick in neurologische Grundlagen erleichtert eine ganzheitliche Erfassung der Thematik.

In weiterer Folge werden die mannigfaltigen psychischen und physischen Herausforderungen dargestellt, welche bereits auf eine große Belastung für die Einsatzkräfte im täglichen Arbeitsfeld schließen lassen.

Im letzten Teil wird die Signifikanz der Traumaprävention in der humanitären und medizinischen Nothilfe betont und sowohl auf individueller als auch institutioneller Ebene diskutiert, wobei als konkretes Beispiel die Kriseninterventionsmethode CISM (= Critical Incident Stress Management) vorgestellt wird.

Das Ergebnis der Literaturrecherche verweist auf die Notwendigkeit eines verstärkten Fokus auf die persönliche Vorbereitung sowie die institutionelle Verantwortung der Entsendeorganisationen, ihren MitarbeiterInnen adäquate Unterstützungsangebote für die erfolgreiche Verarbeitung und Integration der gemachten Erfahrungen anzubieten.

Zusammenfassung (Englisch)

This bachelor thesis debates the significance of trauma and traumaprevention in the field of humanitarian and medical emergency aid.

In order to develop a basic understanding of the topic, emergency aid gets compared to development cooperation. Also an illustration of the historical background takes place.

In the following part the terms „trauma“, „traumatic event“ as well as „visceral traumatation“ are disputed in detail. Futhermore a basic knowledge of the medical background is given to facilitate a holistic comprehension of the subject.

Moreover the manifolding psychic and physic challenges during a humanitarian mission are described, which point out the challenging daily work routine.

In the last part the author puts an emphasize on the significance of trauma and its prevention in the field of humanitarian and medical emergency aid. Personal and institutional procedures are discussed and an example is given by presenting the crisis intervention program CISM (= Critical Incident Stress Management).

The conclusion of this literature research points out the importance of personal preparation as well as the responsability of organizations to protect their stuff through adequate support so that they can assimilate and integrate their experiences.