Titelaufnahme

Titel
Evidenzbasierte physiotherapeutische Maßnahmenn bei Migräne
Weitere Titel
evidenve based physiotherapeutic interventions in migraine
VerfasserPambalk-Blumauer, Anna
GutachterEder, Angelika
Erschienen2013
Datum der AbgabeMai 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Problemaufriss

Migräne ist eine häufige, stark behindernde primäre Kopfschmerzerkrankung. Diese Erkrankung geht mit periodisch auftretenden Attacken von meist einseitigen Kopfschmerzen, die typischerweise mit autonomen Begleitsymptomen einher. Ein Teil der Patientinnen und Patienten leidet kurz vor Beginn der Kopfschmerzen unter einer meist visuellen Aura.

Einteilung

Es werden 2 Hauptformen unterschieden: Migräne ohne Aura; Migräne mit Aura

Epidemiologische Fakten zum Thema

Bei Migräne gibt es große geschlechtsspezifische Unterschiede. (Frauen: 26%, Männer: 11%)

Wirtschaftlicher Faktor

Jährlich kommt es aufgrund von Migräne zu 6,8 Millionen Krankenstandstagen in Österreich.

Klassifikation nach IHS:

Migräne zählt zu den primären Kopfschmerzerkrankungen und wird von der IHS in ihre einzelnen Unterformen klassifiziert.

Auslösefaktoren:

Es gibt eine Menge an Auslösefaktoren die aber von Person zu Person variieren. Einige davon sind: psychischer Stress und Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, der Genuss von Alkohol, Schokolade, Käse oder Nikotin.

Pathophysiologie:

Wahrscheinlich ist ein pathologischer trigemino-vaskulärer Effekt für die Entstehung der Migräne verantwortlich.

Diagnostik:

Das wichtigste Mittel zur Diagnose einer Migräne ist eine genaue Anamnese.

Medikamentöse Therapie:

Therapie der Wahl im Migräneanfall ist Acetylsalicylsäure als Brausetablette bzw. Paracetamol als Suppositorium zusammen mit einem Antiemetikum. Tritt keine Besserung auf, kann entweder ein Ergotamin oder ein Triptan angewendet werden

Nichtmedikamentöse Therapievorschläge

Einige Beispiele sind: Massage, Lymphdrainage, Manualtherapie, Akupunktur, Akupressur, Chiropraktik, Diäten, Progessive Muskelrelaxation, Biofeedback

Zentrale Fragestellung

Migräne. Welche PT Maßnahmen werden in der Literatur empfohlen und inwieweit sind diese evidenzbasiert?

PT Relevanz

Aufgrund der hohen Prävalenz dieser Erkrankung und dem Bedarf an nichtmedikamentösen Behandlungsformen, besteht der Bedarf als Physiotherapeutin oder Physiotherapeut ihren beziehungsweise seinen Patientinnen oder Patienten entsprechende Maßnahmen anbieten zu können. Da die Krankenkassen Österreichs derzeit bestrebt sind, nur mehr Maßnahmen zu finanzieren, denen auch eine entsprechende Evidenz zu Grunde liegt, ist es von entscheidender Bedeutung, dass die angebotenen Maßnahmen auch evidenzbasiert sind

Methodik

Diese Arbeit ist eine nicht-empirische Forschungsarbeit. Die Datenbanken pedro, PubMed und Academic Search Elite/Cinahl wurden nach Studien durchsucht. Es wurden nur Studien ab dem Jahr 2000 berücksichtigt. Gesucht wurde im Zeitraum September bis Dezember 2012. Die Vorsortierung der Studien ist bereits erledigt, die endgültige Auswahl der Studien erfolgt erst in der Bachelorarbeit 2.