Titelaufnahme

Titel
Ernährung in den ersten 3 Monate nach einer Sleeve Operation im Rahmen der Individualverpflegung
Weitere Titel
Nutrition in the first 3 month after Sleeve-gastrectomy in the context of individual treatment
VerfasserInnerbichler, Anna Maria Magdalena
Betreuer / BetreuerinTritscher, Anna
Erschienen2013
Datum der AbgabeFebruar 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Schlauchmagenoperation / Sleeve-Operation / Sleevegastrektomie / Ernährung
Schlagwörter (EN)gastric sleeve / sleevegastrectomy / nutrition
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Fall eines Patienten der nach einer Schlauchmagenoperation zugewiesen wurde, um die Nahrungszufuhr bis zum ersten Kontrolltermin nach 3 Monaten abzuklären.

Es fand ein ambulanter Termin statt bei dem das aktuelle Gewicht erhoben und eine BIA-Messung durchgeführt wurde. Aufgrund der schlechten Compliance des Patienten konnten nicht alle geplanten Inhalte ausführlich besprochen werden. Es wurde näher auf das Essverhalten, Proteinbedarfsdeckung durch eiweißreiche Nahrungsmittel und Supplementation von Mikronährstoffen und Eiweiß eingegangen.

Ziel der diätetischen Intervention ist eine beschwerdefreie Nahrungsaufnahme, ausreichende Versorgung mit Makro- und Mikronährstoffen, Erlernen des richtigen Essverhaltens, Gewichtsreduktion und eine Verbesserung bezüglich der Komorbiditäten, Selbstwertgefühl und Lebensqualität.

Beim 3 monatigen Kontrolltermin hatte der Patient bereits 14 kg abgenommen, allerdings hatte sich nicht nur die Fettmasse sondern auch die Körperzellmasse stark verringert. Dies kann auf fehlende Bewegung und mangelhafte Proteinzufuhr zurückgeführt werden. Die gesetzten Ziele können weitgehend als erreicht angesehen werden. Eine weitere Betreuung ist aber unbedingt notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper is concerned with the case of a patient who was refered after a sleeve gastrectomy for clarifying nutrition for the first 3 months until the first follow-up. It has been an ambulatory appointment in which the current weight has been measured and a bioelectrical impedance analysis has been made. Due to the bad compliance of the patient not every of the scheduled topics could be discussed in detail. Nutritional behavior, meeting protein requirement by eating proteinrich aliment and supplementation of micronutrients and protein have been talked about elaborately.

Aims of the dietitian’s intervention have been trouble-free food intake, sufficient supply of macro- and micronutrients, correct eating behavior, weight reduction and improvement in comorbidities, self-confidence and quality of life.

At the 3 month follow-up the patient already had lost 14 kg, though he not only had decreased fatmass but also a lot of body cell mass. This can be explained by lacking physical activity and inadequate protein intake. The set goals could be achieved for the most part. Further treatment is necessarily required anyway.