Titelaufnahme

Titel
Yoga im physiotherapeutischen Prozess als Sekundärprävention bei koronaren Herzerkrankungen
Weitere Titel
Yoga in physiotherapy for secondary prevention of coronary heart disease
VerfasserFörster, Bernadette
Betreuer / BetreuerinBucher, Harriet
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Yoga / Koronare Herzerkrankungen / Sekundärprävention / Physiotherapie
Schlagwörter (EN)yoga / coronary heart disease / secondary prevention / physiotherapy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext/ Ziel der Arbeit/ Zentrale Fragestellung

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des fernöstlichen Bewegungskonzeptes Yoga in der Sekundärprävention der koronaren Herzkrankheit. Ziel ist es, die zentrale Fragestellung „Welche Aspekte aus dem Yoga können PhysiotherapeutInnen in der Therapie von Perso-nen mit koronarer Herzkrankheit einsetzen?“ zu beantworten.

Methoden

Für die Literaturstudie wurde in verschiedenen online Datenbanken (CINAHL, Pubmed, PEDro, Science Direct, Google Scholar, International Journal of Yoga Therapy) und den Bibliothekskatalogen der FH Campus Wien und der Medizinischen Universität Wien re-cherchiert. Deutsche und englische Suchbegriffe sowie Selektionskriterien wurden im Vorhinein festgelegt.

Hauptergebnisse

Durch die Analyse wissenschaftlicher Fachliteratur wurden vielerlei positive Wirkungs-weisen von Yogapraktiken auf die kardiale Gesundheit herausgearbeitet. Studien zufolge kann Yoga in der Sekundärprävention eingesetzt werden, um das Fortschreiten der korona-ren Herzkrankheit zu verhindern bzw. die Erkrankung zurückzubilden. Des Weiteren konn-te aufgezeigt werden, dass sich Yoga als wirkungsvoll erweist um somatischen und psy-chosozialen Risikofaktoren der koronaren Herzkrankheit entgegenzuwirken.

Schlussfolgerung

Durch das Ausüben von Yoga kann das Erreichen der primären Ziele der physiotherapeuti-schen Sekundärprävention der koronaren Herzkrankheit, welches ein Eindämmen der Risi-kofaktoren und die günstige Beeinflussung der Erkrankung darstellt, unterstützt werden. Die positiven Wirkungen von Asanas und Pranayamas, Entspannungstechniken und Medi-tation aus dem Yoga können zur Erreichung weiterer physiotherapeutischer Ziele in der Sekundärprävention der koronaren Herzerkrankung beitragen. Die Techniken können demnach ergänzend als Maßnahmen in die Physiotherapie eingesetzt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Context/ Objective/ Question

The study considers the beneficial effects of yoga on coronary heart disease. Its aim is to find an answer to the main question „Which yogic aspects can be integrated in the physio-therapeutic treatment of people with coronary heart disease during secondary prevention?“

Methods

Information for this literature survey was gathered from online data bases (CINAHL, Pubmed, PEDro, Science Direct, Google Scholar, International Journal of Yoga Therapy) and libraries (FH Campus Wien und der Medizinischen Universität Wien). Used keywords and selection criteria were selected in advance. This paper focuses on specialized and edu-cational books and articles in expert journals.

Mainresults

The basic components of yoga, „asanas“, „pranayamas“, „relaxation“ and „meditation“ show beneficial effects on cardiac health. Practicing yoga reliefs the symptoms of coronary heart disease, retards progression and increases regression of atherosclerosis and has an influence on the management of risk factors.

Conclusion

The physiotherapeutic aims can be supported through yogic practice. Therefore the inclu-sion of Yoga techniques in physical therapy intervention is a reasonable approach.