Titelaufnahme

Titel
Pflegerische Maßnahmen zur professionellen Dekubitusprävention im Langzeitpflegebereich
Weitere Titel
Nursing measures for professional pressure ulcer prevention in long - term care
AutorInnenEberl, Christine
GutachterMayer, Monika
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Dekubitus / Dekubitusprophylaxe / Dekubitusprävention
Schlagwörter (EN)decubitus / pressure ulcer / bed sore / pressure ulcer prophylaxis
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Dekubitus zählt zu den am häufigsten auftretenden chronischen Wunden. Er stellt aufgrund seiner hohen Prävalenz ein pflegerelevantes Problem dar. Dekubitalulzera stellen für Betroffene eine große psychische, physische und soziale Belastung dar. Darüber hinaus verursachen Dekubiti erhebliche Mehrkosten im Gesundheitssystem und sind demzufolge auch aus ökonomischer Sicht von enormer Bedeutung.

Mit gezielten und rechtzeitig eingeleiteten Interventionen können viele Dekubiti verhindert werden. Seit jeher zählt die professionelle Dekubitusprävention zum eigenständigen Verantwortungs- und Tätigkeitsbereich der Pflege. Trotzdem stel-len die Risikoeinschätzung und das Setzen adäquater präventiver Interventionen viele Pflegekräfte vor eine Herausforderung.

Die Voraussetzungen für ein effektives Risikoassessment und präventive Interventionen sind, dass Pflegende die Assessmentinstrumente und Risikofaktoren kennen und daraus adäquate Interventionen zur Dekubitusprävention ableiten und durchführen können. Das primäre Ziel der Dekubitusprävention ist die Förderung der Eigenbewegung und die Aktivität des/der Betroffenen. Druckentlastende und –verteilende Hilfsmittel sollen Pflegende unterstützen, sie aber nicht ersetzen. Der Einsatz von pflegerischen Interventionen muss an die individuelle Situation des/der Betroffenen angepasst werden und nicht umgekehrt. Präventive Maßnahmen müssen auf ihre Wirksamkeit überprüft und gegebenenfalls adaptiert werden. Die Dekubitusprävention ist keine Einzelintervention, sondern muss im Versorgungskonzept und Pflegeprozess eingebettet sein.

Zusammenfassung (Englisch)

The decubitus is one of the most prevalent chronic wounds. As a result of its high prevalence it represents a nursing-relevant problem. Pressure ulcers pose a huge psychological, physical and social strain on affected people. Furthermore, pres-sure ulcers cause significant additional costs for the health care system and are therefore of enormous importance also in respect to the economy.

Many pressure ulcers can be avoided via specific and timely initiated interventions. The professional prevention of decubitus has always belonged to the nursing’s independent area of responsibility and action. Nevertheless, risk assessment and the realisation of adequate preventive interventions present a challenge to many carers.

The requirements for effective risk assessment and preventive interventions are the carers’ knowledge of assessment instruments and risk factors and their ability to derive and execute adequate interventions and decubitus preventions from it. The primary goal of pressure ulcer prevention is to support proper motion and the activity of the person affected. Auxiliary means that relieve and distribute the pres-sure shall support but not replace carers. The use of nursing interventions must be adjusted to the individual situation of the person affected and not the other way round. Preventive measures must be examined on their effectiveness and adapted where required. The decubitus prevention is not a single intervention but must be embedded in the maintenance concept and the nursing process.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 0 mal heruntergeladen.