Titelaufnahme

Titel
Einsatz der Computertomographie nach Sportverletzungen von 20 bis 30-jährigen Studenten in den Jahren 2005 bis 2012
Weitere Titel
The use of computed tomography after sport injuries of students between twenty and thirty from 2005 to 2012
VerfasserSchodermayr, Christoph
GutachterUnterhumer, Gerold
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Alpiner Schilauf / Fußball / Knie / Magnetresonanztomographie / Österreich
Schlagwörter (EN)Alpine skiing / Soccer / Knee / Magnetic resonance imaging / Austria
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Sportverletzungen von Studierenden im Alter von 20 bis 30 Jahren im Zeitraum von 2005 bis 2012. Methode war eine Stichprobenerhebung mittels Fragebogen. Insgesamt wurden 135 vollständig ausgefüllte Fragebögen analysiert. Der Fragebogen bestand aus zehn Fragen, die Geschlecht, Alter, verletzte Körperregion, zur Verletzung führende Sportart, medizinisches Großgerät, Anzahl an Computertomographien, Zeitpunkt der Computertomographien, Zuweisungsersteller und Aufnahmeorte abdeckten.

Es wird ausgeführt, dass unter den Studierenden eine geschlechtsspezifische Aufteilung auf die verschiedenen Sportarten nachweisbar und deckungsgleich mit den offiziellen Zahlen ist. Bei Studenten ist „Fußball“ die am häufigsten angegebene Sportart, die sowohl Verletzungen als auch eine Computertomographie nach sich zieht. Sportarten wie „Gymnastik, (Geräte-), Turnen“, „Jogging, Laufen (div.), Nordic Walking“ und „Hand- Volley-, Basketball“ sind von Studentinnen bevorzugte Sportarten, die computertomographische Untersuchungen nach Verletzungen nach sich ziehen. Ein überraschendes Ergebnis der Stichprobe ist, dass in Österreich wohl vor allem Studentinnen alpinen Sportarten nachgehen oder sich bei alpinen Sportarten überdurchschnittlich oft verletzen. Des Weiteren werden die Sportarten, die zu den Verletzungen führten, aufgelistet und den durch sie verletzten Körperregionen zugeordnet. So sind Knie-, Sprunggelenk-, Schulter-, Knöchel- und Handverletzungen die am häufigsten auftretenden Unfallfolgen. „Alpiner Schilauf“, „Fußball“, „Radfahren“, „Snowboarden“ und „Hand-, Volley-, Basketball“ sind die häufigsten Ursachen für eine computertomographische Abklärung. Dass bei allen Sportarten die vorweg beschriebenen Körperregionen entweder exponierte oder für die Sportart benötigte Körperregionen sind, ist ein signifikantes, allerdings nicht ganz unerwartbares Ergebnis. Aus der Verteilung der CT-Untersuchungen geht hervor, dass sich in dem betrachteten Zeitraum in den letzten Jahren mehr Studenten als Studentinnen verletzten. Des Weiteren dürfte anscheinend der Unterschied zwischen den Begriffen Computertomographie und Magnetresonanztomographie bei Studierenden der Stichprobe nicht bekannt gewesen bzw. von ihnen nicht als wichtig empfunden worden sein. Es wird aufgezeigt, dass es keinen signifikanten Unterschied zwischen den Geschlechtern sowohl bei der Art der Zuweisung als auch bei den Aufnahmeörtlichkeiten gibt.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper addresses sports injuries of students aged 20 to 30 years during the period 2005-2012. A sample survey using questionnaires consisting of ten questions with 135 completed and analyzed was the first method.

These questions cover gender, age, injured body region, infringing sport, large medical devices, number of computed tomography, time of CT scans, creator of medical assignments and locations.

It is stated that there is a detectable gender distribution among the different sports. This is congruent with the official figures. “Football” is the most frequently reported sport that attracts both injuries as well as CT scans after themselves. "Gymnastics (apparatus), gymnastics" "jogging, running (div), nordic walking" and "hand-, volley-, basketball" are preferred sports of female students that drag CT scans after injury. A surprising result of the sample is that in Austria mainly female students pursue alpine sports or injure themselves in alpine sports above average.

Further, the sports which led to the injury are listed and assigned to the injured body areas through them. Thus, knee, ankle joint, shoulder, ankle and hand injuries are the most frequently occurred accidents follows. "Alpine skiing", "football", "cycling", "snowboarding" and "hand-, volley-, basketball" are the most common causes of CT examinations. That in all sports, the previously described body regions are either exposed or required to perform the sport, is a significant, but not quite an unexpected result.

The distribution of CT studies shows that more male students are injured in the period under consideration as female students. Furthermore it seems that the difference between the concepts of computed tomography and magnetic resonance imaging are for the sample’s students not perceived as important or simply not known. It is shown that there is no significant difference between the sexes in both the medical remittances as well as the recording locations.