Titelaufnahme

Titel
Evidenzbasierte Gründe für die Anwendung therapeutischer Tools zur Förderung des selbstständiges Übens
Weitere Titel
Evidenzbasierte Gründe für die Anwendung therapeutischer Tools zur Förderung des selbstständiges Übens
VerfasserSpenling, Clemens
GutachterSchnell, Daniela
Erschienen2015
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Inhaltverzeichnis

1 Einleitung 1

1.1 Einführung in das Problemfeld 1

1.2 Physiotherapeutische Relevanz 1

1.3 Zentrale Fragestellung 2

1.4 Zielsetzung 2

1.5 Methodischer Zugang 2

2 Methodik 3

2.1 Forschungsdesign 3

2.2 Suchvorgang 3

3 Erläuterung zentraler Begriffe 4

3.1 Prozesse und Funktionen des Lernprozesses 4

3.1.1 Energetische Adaptationsprozesse 4

3.1.2 Informationelle Adaptions- und Regulationsprozesse 5

3.1.3 Informationsaufnahme und –verarbeitung 5

3.2 Lerntypen 6

3.2.1 Der visuelle Lerntyp 6

3.2.2 Der auditive Lerntyp 6

3.2.3 Der haptische Lerntyp 7

3.2.4 Der intellektuelle Lerntyp 7

3.3 Feedback 7

3.3.1 Intrinsisches Feedback 7

3.3.2 Extrinsisches Feedback 7

3.4 Motivation 7

3.5 Trainingsmethode 8

4 Ausblick auf die Bachelorarbeit 2 9

4.1 Zeitplan für die Bachelorarbeit 2 9

4.2 Vorläufiges Inhaltsverzeichnis der Bachelorarbeit 2 10

5 Literaturverzeichnis 11

1 Einleitung

Im ersten Kapitel soll ein Einblick in das Problemfeld gegeben werden. Weiters werden die Relevanz für die Physiotherapie näher erläutert, die daraus entstandene zentrale Fragestellung definiert und weitere Unterfragen dargestellt. Schlussendlich wird das Ziel der Arbeit definiert und der methodische Zugang des Autors dargestellt.

1.1 Einführung in das Problemfeld

Statistiken belegen, das durchschnittlich nur 13% der Bevölkerung dreimal pro Woche sportlichen Aktivitäten nachgehen, was sich problematisch auf den Gesundheitszustand der restlichen 87% auswirkt. Der Grund, warum sich so viele Menschen nur wenig bewegen, liegt darin, dass sie den Großteil des Tages im Sitzen, Stehen oder Liegen verbringen. Daraus resultieren verschiedenste Krankheitsbilder wie Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes mellitus Typ II, Osteoporose oder Rückenschmerzen. Alle diese Beschwerden können durch regelmäßiges körperliches Training positiv beeinflusst werden uns zwar in allen Altersklassen.3

Damit PatientInnen nicht nur in der Therapie ihre Übungen ausführen, müssen sie für die selbständige Übungsausführung motiviert werden. Die Motivation kann eine untergeordnete Rolle spielen, trotzdem ist es vorteilhaft sie zu fördern. Motivierte PatientInnen haben einen qualitativ besseren Lernprozess und stecken sich höhere Ziele.15

Um eine Steigerung der Übungsfrequenz zu erreichen, werden verschiedene Tools eingesetzt, welche ein Feedback unmittelbar nach der Ausführung geben. Es kann sich um ein visuelles, ein auditives oder ein taktiles Feedback handeln. Einige Möglichkeiten wären: MFT S3 Check, Wii, Handyapps. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass Feedback- Patienten durch die Motivation- und Informationsebene bereichert werden. Ein Feedback ist in der Therapie deshalb so wichtig, weil es ein Gefühl von Sicherheit vermittelt und positive Energie freisetzt.5,6,10

1.2 Physiotherapeutische Relevanz

Die Physiotherapie hat sich in den letzten Jahren einem enormen Wandel unterzogen, welcher auch - Dank vermehrter Integration der Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit- weg von rein körperfunktions- und strukturorientierter Rehabilitation hin zu einer aktivitäts- und teilhabeorientierter Rehabilitation führt. Vor allem die alltagsnahe Aufgabenorientiertheit, die Repetition und die Zielorientiertheit, welches alles Elemente des motorischen Lernens sind, sollten in jeder Therapieeinheit von zentraler Bedeutung sein. Die Selbstständigkeit und aktive Teilnahme durch den Patienten/die Patientin wird immer mehr gefördert. Um die PatientInnen trotz ihrer Beeinträchtigung möglichst schnell wieder in ihr persönliches Umfeld zu integrieren, bedarf es auch eines guten funktionellen Trainings, welches neben den oben genannten Elementen des motorischen Lernens ebenfalls Motivation und soweit möglich Eigenaktivität des Patienten/der Patientin erfordert.

Im Zusammenhang mit der Förderung der Eigeninitiative und –aktivität ist zu beachten, dass der technologische Fortschritt inzwischen in allen Gesundheitsberufen und somit auch in der Physiotherapie an wesentlicher Bedeutung gewonnen hat. Der Einsatz moderner Technik wird auch in Zukunft das Gesundheitswesen stark beeinflussen und nicht mehr wegzudenken sein.8,9