Titelaufnahme

Titel
Aufgrund welcher Ernährungsaspekte kaufen KonsumentInnen in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht biologisches Gemüse ein?
Weitere Titel
Which nutrition arguments have people to buy vegetables of organic farming addicted to their age and gender?
VerfasserEbner, David
Betreuer / BetreuerinVisontai, Sonja
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ernährungsaspekte / Bio-Gemüse / Alter / Geschlecht / Schadstoffe / gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe / Umwelt / Regionalität / Saisonalität / Biologische Landwirtschaft
Schlagwörter (EN)Nutrition arguments / organic vegetables / age / gender / harmful substances / constitutional ingredients / environment / local products / seasonal goods / organic farming
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Untersuchungspopulation besteht aus 106 ProbandInnen, wovon 49 Personen männlich und 57 Personen weiblich sind. Die 14 Fragen des schriftlichen Fragebogens wurden für die Gesamtpopulation, genderspezifisch und nach den 7 Altersgruppen eigenständig ausgewertet und interpretiert. Ziel der Arbeit ist die Darstellung der Ernährungsaspekte der KonsumentInnen, welche zum Konsum von Bio-Gemüse führen. Die Untersuchung ist zum Ergebnis gekommen, dass acht von zehn ProbandInnen zumindest gelegentlich biologisch angebautes Gemüse einkaufen. Gemüse aus biologischer Landwirtschaft wird von 74,52% der befragten Personen eingekauft. Von den insgesamt 208 Ernährungsaspekten, welche für einen Konsum von Bio-Gemüse sprechen, waren 45,19% pro Gesundheit und 30,77% weisen auf weniger schädliche Inhaltsstoffe in der biologischen Landwirtschaft als in der konventionellen hin. 19,23% können mit einem ökologischen und nachhaltigen Umweltgedanken assoziiert werden und die restlichen 4,81% bauen auf sozialen Vorteilen der biologischen Erzeugung auf. Der Hautgrund für den Nichtkauf von unter 18 Jährigen ist der zu hohe Preis von Gemüse aus biologischem Ackerbau. Dieses Argument wird in den folgenden Altersgruppen immer weniger. Argumente der älteren ProbandInnen sind, dass stattdessen regionales und saisonales Gemüse bevorzugt einkaufen wird, dieses Ergebnis bestätigt auch die steigende Relevanz von Regionalität und Saisonalität im Vergleich zu Produkten aus biologischer Landwirtschaft. Zusammenfassend kann interpretiert werden, dass die Personen mit zunehmendem Alter Produkten aus biologischer Landwirtschaft weniger positiv gegenüberstehen. Durch das Medium Zeitung haben 52,83% der Untersuchungspopulation ihr Wissen über Bio vergrößert. Sowohl männliche als auch weibliche Untersuchungsteilnehmer implizierten zu über 70%, dass mehr über Produkte aus biologischem Ackerbau informiert werden sollte.

Zusammenfassung (Englisch)

The sample of the survey includes 106 persons with a ratio of 49 male and 59 female persons. The written questionnaire contains 14 questions. This construct was evaluated and interpreted using gender- and seven different age groups. The aim of this paper is the exposition of nutritional aspects that motivate to consume organic vegetables. The results show that eight out of ten persons buy organic vegetables at least occasionally. Organic grown vegetables are bought by 74,52% of the interviewed persons. Out of 208 nutritional arguments, that motivate to buy organic vegetables, 45,19% militate better health and 30,77% suggest lower harmful ingredients in organic farming comparatively to conventional agriculture. 19,23% of the arguments can be associated with an ecological sustainable environment attitude. The remaining 4,81% are connected with social advantages of organic production.The main reasons not to buy organic vegetables in the age group under 18 years is the high price. In the higher age groups this argument becomes less important. Buying more local and seasonal vegetables are the main arguments to keep from buying organic in older age groups. This result points towards the higher pertinence of regionalism and seasonality in comparison to organic produce. In summary, it can be stated that with increasing age people tend to be more sceptical towards organically produced food. 52,83% of the respondents state that their main source of knowledge about organic products is the newspaper. More than 70% of both men and women claim that more information on organic production is needed.