Titelaufnahme

Titel
Haltungssache : Eine empirische Untersuchung zu expliziten und impliziten Orientierung von PädagogInnen in Bezug auf die Einbeziehung der Eltern in den
Weitere Titel
Attitude An empirical study on the explicit and implicit orientation of pedagogy on the involvement of parents in the adaptation process
AutorInnenBrunner, Elisabeth
GutachterFürstaller, Maria
Erschienen2017
Datum der AbgabeFebruar 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Einbezieheung der Eltren / Eingewöhnung / implizite und explizite Orientierung / Aus- / Fort- und Weiterbildung
Schlagwörter (EN)Involvement of parents / Acclimatization / Implicit and explicit orientation / Education and training
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen der Eingewöhnungsforschung (vgl. Beller 2002, Andres, Laewen 1993; And-res, Laewen 1995; Griebel, Niesel 2015 Hédervári-Heller 2010; Hédervári-Heller 2007; Laewen et al. 2015) besteht unter anderem ein Konsens darüber, dass das Gelingen der Eingewöhnung von Kindern in eine außerfamiliäre Betreuungseinrichtung von der Qualität der Eltern – PädagogInnen – Beziehung abhängt. Dies zeigen auch Forschungen rund um Laewen (vgl. Andres, Laewen 1993; Andres, Laewen 1995; Hédervári-Heller 2010; Hédervári-Heller 2007; Laewen et al. 2015), der das weit verbreitete „Berliner Eingewöh-nungsmodell“ entwickelt und evaluiert hat. Solche Eingewöhnungsmodelle stellen eine explizite handlungsanleitende Orientierung für die Eingewöhnungspraxis dar. Ob diese expliziten Orientierungsanleitungen in den impliziten Haltungen der Pädagogin sichtbar werden, ist wenig beforscht. Diese Arbeit nimmt dies durch eine empirische Untersuchung der Forschungsfrage „Welche impliziten und expliziten Orientierungen lassen sich seitens der PädagogInnen in Bezug auf die Einbeziehung der Eltern in den Einge-wöhnungsprozess ausmachen?“ in den Blick. Über die rekonstruktive, hermeneutische Textanalyse nach Bohnsack (2014) zweier Interviews werden sowohl implizites als auch explizite sowie deren Relation rekonstruiert und sichtbar gemacht. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass sich PädagogInnen an wissenschaftlich, fundierte Handlungsanlei-tungen des Berliner Eingewöhnungsmodells in Bezug auf die Einbeziehung der Eltern in Eingewöhnungsprozess richten, jedoch sich implizit anders orientieren. Daraus werden Konsequenzen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung ersichtlich in Bezug auf den Aspekt der impliziten Orientierungen, aber auch die Wichtigkeit der regelmäßigen Anleitung der Team- und Selbstreflexion durch die Leitung.

Zusammenfassung (Englisch)

In context of the following adaptation studies (cf. Beller 2002, Andres, Laewen 1993; An-dres, Laewen 1995; Griebel, Niesel 2015 Hédervári-Heller 2010; Hédervári-Heller 2007; Laewen et al. 2015) the result shows that the success of integration of children into a non-family care institution also depends on the quality of the relation between parents and pedagogical staff.

Laewen confirmed this result, as he developed and evaluated the widespread "Berlin ad-aptation model" (vgl. Andres, Laewen 1993; Andres, Laewen 1995; Hédervári-Heller 2010; Hédervári-Heller 2007; Laewen et al. 2015). This adaptation models show an explicit orientation guide for familiarization. It is less researched whether these explicit guidelines become visible in the attitudes of the pedagogue or not.

This thesis is based on an empirical study with the research question "What implicit and explicit orientations can be made by pedagogues regarding the involvement of parents in the familiarization process?".

Thru the reconstructive, hermeneutic text analysis of two interviews after Bohnsack (2014), both implicit and explicit orientations as well as their relation are recreated and become visible. The results shows, that pedagogues adhere to the scientifically based guidelines of the “Berlin adaption model” but it also shows, that they use different implicit orientations. Consequences for education and further education regarding to the aspect of implicit orientations are shown and the importance of periodic guidance of the team and self-reflection by the team leader is highlighted.