Titelaufnahme

Titel
Dreidimensionales Beweglichkeitstraining als Prophylaxe von Pathogenesen der Leiste – am Beispiel vom Schuss im Fußball
Weitere Titel
Three-dimensional flexibility training as prophylaxis of groin etiopathology – exemplified by the soccer instep kick
AutorInnenMetz, Florian
GutachterKainzbauer, Georg
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Leistenschmerz / Hüftschmerzen / Risikofaktoren / Dehnen / Dreidimensionales Dehnen / Präventionstraining / Dehnfähigkeit / Beweglichkeitstraining / Fußball / Biomechanik
Schlagwörter (EN)Groin pain / Hip pain / Risk factors / Stretching / Three dimensional stretching / Prevention / Flexibility / Mobility training / Soccer / Football / Biomechanics
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext: Bei bis zu 15 Prozent aller Fußballverletzungen ist die Leiste betroffen. Ziel dieser Arbeit ist es, das dreidimensionale Beweglichkeitstraining als Aspekt der Prävention von Leistenschmerzen zu untersuchen. Außerdem soll ein optimales Setting eines sportartspezifischen Beweglichkeitstrainings dargestellt werden.

Methode: Diese Arbeit ist eine nicht-empirische Literaturarbeit. Im Rahmen einer Literaturrecherche wurde in diversen Datenbanken wie, Science Direct, Pubmed, Pedro, The Cochrane Library und Cinahl und mittels Schneeballmethode nach passenden Studien gesucht. Es wurden nur frei zugängliche deutsch- oder englischsprachige Publikationen, die nach 2000 veröffentlicht wurden, herangezogen.

Hauptergebnisse: Auf Basis der Biomechanik des Schusses, häufig betroffener Strukturen und der Einbindung von funktionellen Linien, konnte ein dreidimensionales Beweglichkeitstraining sowohl als Eigendehnung als auch für die therapeutische Dehnung gefunden werden. Allgemeines Beweglichkeitstraining als Präventionstraining für Leistenverletzungen wird in der Literatur aber kontrovers diskutiert, daher konnte die Forschungsfrage nicht eindeutig beantwortet werden.

Schlussfolgerung: Durch einen Mangel an qualitativ wertvollen Studien, die nur ein Beweglichkeitstraining isoliert getestet haben, fällt es schwer ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. Ob das sportartspezifische Beweglichkeitstraining tatsächlich als Verletzungsprophylaxe hilfreich ist, muss in weiteren Studien geklärt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Context: In up to 15 percent of all soccer injuries, the groin is affected. The aim of this paper is to analyse the three-dimensional flexibility training as an aspect of prevention of groin pain. Furthermore an ideal setting of a sport-specific flexibility training should be illustrated.

Methods: This study is a non-empirical literature paper. Within the scope of a literature review several databases such as ScienceDirect, PubMed, Pedro, The Cochrane Library and Cinahl were examined, using the snowball method. Only freely accessible publications in English and German, that were published after the year 2000, were consulted.

Principal findings: On the basis of the biomechanics of a kick, frequently affected structures and the integration of functional lines, a three-dimensional flexibility training could be found, both as an intrinsic extension as well as for therapeutic extension. General flexibility training as prevention training for groin injury is controversial in the literature, therefore the research question could not be answered explicitly.

Conclusion: Through the absence of high valuable studies that have only tested flexibility training, it is difficult to gain a significant result. Whether the sport-specific flexibility training is effectively helpful as an injury prevention must be analysed in further studies.

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