Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen der Change Prozesse der Zollorganisationsreformen 2004 und 2007 : Generalistentum versus Fachexperten
Weitere Titel
Impact of change processes of Customs Organisation reforms in 2004 and 2007 Generalist versus specialist experts
VerfasserMiedler, Gerhard
Betreuer / BetreuerinKodydek, Georg ; Hochreiter, Ronald
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Keine
Schlagwörter (EN)No
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Beitritt zahlreicher osteuropäischer Nachbarstaaten zur Europäischen Union sowie die Auflösung der Zollwache führten im Jahr 2004 bei der österreichischen Zollverwaltung zu großen Veränderungen bei Aufgaben und Personal. Daraus ergab sich die Notwendigkeit für eine umfassende Reform der Zollverwaltung, die in zwei Etappen in den Jahren 2004 und 2007 umgesetzt wurde. Durch diese Reformprozesse wurden österreichweit neun annähernd gleich große Ämter mit gleicher Aufgabenstellung geschaffen, deren Zuständigkeitsbereiche - mit Ausnahme von Niederösterreich und Burgenland - mit den neun Bundesländern übereinstimmen. Darüber hinaus wurden auch die Strukturen innerhalb der Ämter zur Gänze geändert und an Stelle der bisher vorherrschenden Fachabteilungen nunmehr sogenannte Kundenteams mit umfassenden Zuständigkeiten eingerichtet. Lediglich in wenigen Bereichen wurden Competence-Center mit österreichweiter Zuständigkeit geschaffen. Diese Entwicklung führte dazu, dass die Generalisten zu Lasten der Spezialisten an Bedeutung gewonnen haben.

Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich diese Arbeit mit der Untersuchung der Auswirkungen der Reformen 2004 und 2007 auf die Organisationsstrukturen der Zollverwaltung. Vor allem soll anhand der Zollämter der Regionen Ost und Wien beleuchtet werden, wie die Forcierung des Generalistentums anstelle von Fachexperten kommuniziert und von den Bediensteten aufgenommen und umgesetzt wurde. Von Bedeutung ist auch die Frage, wie die Erfahrungen mit diesem Paradigmenwechsel von den derzeitigen Verantwortungsträgern bei der Vorbereitung der nunmehrigen Evaluierung der Zollämter berücksichtigt wurden bzw. welche Erwartungen in diesem Zusammenhang von den Bediensteten bestehen.

Zusammenfassung (Englisch)

The accession of many Eastern European neighboring countries to the European Union and the dissolution of the customs guard led to large changes in tasks and staff at the Austrian customs administration in 2004. This resulted in the need for a comprehensive reform of the customs administration, which has been implemented in two stages in 2004 and 2007. Through this reform process approximately nine almost equal large offices were created throughout Austria with the same tasks, whose areas of responsibility, were consistent - with the exception of Lower Austria and Burgenland - with the nine provinces. Moreover, the structures within the offices were changed entirely and in place of the existing prevailing departments now so called customer teams with extensive responsibilities were created. Only in a few areas Competence Centers were created with competences throughout Austria. This development meant that the generalists have gained at the expense of specialists in importance.

Against this background, this paper deals with the study of the effects of reforms in 2004 and 2007 on the organizational structure of the Customs Administration. Especially with reference to the customs offices of the Eastern Region and Vienna is to be illuminated, how promotion of generalists instead of experts was communicated and received respectively implemented by the staff. The question of how the experiences with this paradigm shift were considered by the current responsibles in the preparation of the present evaluation of the customs offices and the expectations made in this regard by the officials are of importance too.