Titelaufnahme

Titel
Gebärdenunterstütze Kommunikation in der Praxis.
Weitere Titel
Sign-supported communication in practice.
VerfasserSeidler, Isabella
Betreuer / BetreuerinHuber, Doris
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Down Syndrom / GuK / Gebärdenunterstützte Kommunikation / Gebärden / Praxis / Logopädie
Schlagwörter (EN)Down syndrome / GuK / Signing / Sign-supported communication / Practice / Speech Therapy / Speech and Language Pathology
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Bachelorarbeit trägt den Titel „GuK in der Praxis“. Es wird der Frage nachgegangen, welche positiven und negativen Aspekte es bezüglich der Akzeptanz, der Implementierung und den Auswirkungen von GuK in der Praxis bei einem Kind mit Down Syndrom gibt. Mit Hilfe von Leitfadeninterviews mit der Mutter, der Sonderkindergartenpädagogin und der Logopädin eines Kindes welches GuK erlernt hat und als Übergang zur Lautsprache einige Jahre verwendete, wird erforscht wie die Anwendung von GuK in der Praxis, in diesem speziellen Fall, verlief.

Es wurde festgestellt, dass die Akzeptanz von Gebärden bei Fachleuten und daraus folgend bei den Eltern, gering ist. Die Implementierung durch die Logopädin war in diesem Fall mangelhaft. Eine gewissenhafte Weitergabe der Informationen und Aufklärung der Eltern ist im Sinne der Qualitätssicherung notwendig. Die Informationsweitergabe von den Eltern an das Umfeld des Kindes wurde erfinderisch gestaltet durch laufende Rücksprache mit dem Umfeld am aktuellen Stand gehalten.

Die Umsetzung im familiären Kreis und im Kindergarten funktionierte gut. Bei weiteren Bekannten und Angehörigen kristallisierten sich Probleme in der Kommunikation heraus. Die Auswirkungen von GuK waren wie gewünscht, im Alter von 5-6 Jahren blieben die Gebärden zugunsten von Lautsprache aus. Ergänzend wurden Mängel am Bildmaterial von GuK genannt und die Notwendigkeit von Blickkontakt für die Kommunikation hervorgehoben.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis is entitled „Sign-supported communication in practice“. It deals with the method created by Etta Wilken, called “Gebärdenunterstützte Kommunikation” in german language. It is further referred to as GuK.

The thesis answers the following questions: Which positive and negative aspects are to be found in relation to acceptance, implementation and consequence when applying GuK in practice with a case example of a child with down syndrome?

These questions are answered with guideline-based interviews with the mother, the pedagogue and the speech therapist of a child who learned to communicate with GuK and used this method for the transition to spoken language.

It was assessed, that the acceptance of signing is low within groups of experts and hence also with parents. The speech therapists implementation was insufficient in this case example. A diligent passing on of information is needed to secure quality. The passing on of information from the parents to the childs surrounding was inventively organized and kept on current status through conversations. The realization of GuK went well with within the nuclear family and in the kindergarten. Among acquaintances and relatives problems emerged in communication.

The impact of GuK was as favored. When the child was 5-6 years old, spoken language emerged and signing was discontinued.

Additionally, deficiencies in the footage of the GuK cards were thematized and the necessity of eye contact for communication emphasized.