Titelaufnahme

Titel
Unbezahlt und Unbezahlbar: Das Potential des dritten Lebensalters
Weitere Titel
Unpaid and Priceless: The potential of the Third Age
VerfasserEisl, Jasmin
Betreuer / BetreuerinKolland, Franz
Erschienen2014
Datum der AbgabeNovember 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Alter / Drittes Alter / Aktives Alter / Solidarität / Freiwilliges Engagement / Teilnahme/Teilhabe
Schlagwörter (EN)age / third age / active ageing / solidarity / voluntary engagement / part taking/participation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Bachelorarbeit hinterfragt das aktuell gepriesene Altersleitbild des „aktiven Alterns“ bezugnehmend auf das freiwillige Engagement der neuen aktiven Alten des Dritten Lebensalters. Müssen jene, die noch voller Aktivität sind, ihr „neues Potenzial“ mit der Gesellschaft teilen? Steckt in der neuen Verantwortung, die auf sie zukommt, auch tatsächlich eine Chance auf aktive Teilhabe bzw. Teilnahme in der Gesellschaft, oder werden sie als Lückenbüßer_innen für ein brüchig werdendes Sozialsystem benutzt? Diesen Fragen wird über verschiedene Wege nachgegangen: aus Sicht der EU-Politik im Hinblick auf die Kampagnen zur Förderung freiwilligen Engagements, im Hinblick auf das Alter aus Sicht des aktuellen Staatsverständnisses, sowie aus Sicht der Sozialen Arbeit. Auch ethische Überlegungen finden dabei Erwägung. Die Ergebnisse lassen vermuten: Das neue Potenzial, das im (fitten) Dritten Alter steckt, wird zwar in Form von freiwilligem Engagement tatkräftig eingefordert, und es lassen sich neue Formen der Bürger_innenbeteiligung erkennen; jedoch muss an den Rahmenbedingungen noch gearbeitet werden, damit freiwilliges Engagement auch wirklich das hergibt, was es zu versprechen versucht, nämlich Teilhabe und politische Partizipation, und somit eine persönliche Bereicherung sowie die Vermeidung eines angeblich drohenden Krieges zwischen den Generationen.

Zusammenfassung (Englisch)

This bachelor thesis questions the currently appraised concept of “active ageing” with regard to voluntary engagement of the new active aged in the context of the third age. Do those which are still driven by action have to share their “new potential” with society? Does the new responsibility they are confronted with actually present an opportunity for partaking/participation in society or do the aged serve as fill-ins for gaps in a deteriorating welfare system? These questions are addressed in various ways: regarding policies of the EU and the campaign for promoting voluntary engagement, regarding age as seen by the current understanding of the role of the state, and regarding the viewpoint of social work. Within this context ethical issues are considered as well.The findings suggest that although the new potential of the (fit) third age is demanded in the form of voluntary engagement and new forms of public participation are observable, still the general framework has to be adjusted, in order that voluntary engagement can provide what it promises, namely partaking and political participation and therefore personal enrichment and the avoidance of an alleged clash of generations.work.