Titelaufnahme

Titel
Die Bedeutung der Spezifischen Absorptionsrate in der fetalen Magnetresonanztomographie
Weitere Titel
The Importance of the Specific Absorption Rate in Fetal Magnetic Resonance Imaging
VerfasserGerger, Jasmin
Betreuer / BetreuerinSalomonowitz, Gabriele
Erschienen2013
Datum der AbgabeJanuar 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Fetale Magnetresonanztomographie
Schlagwörter (EN)Specific Absorption Rate in Fetal MRI / safety SAR / safety Fetal MRI / MRI during pregnancy / Risks of Fetal MRI / Specific Absorption Rate / Temperature rise in fetus / in utero MRI / risks of in utero MRI / electromagnetic exposure fetus
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die fetale Magnetresonanztomographie (MRT) wird in der fetalen Diagnostik primär bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems, zur Abklärung von Tumoren und Zysten, zur Darstellung der Plazenta und bei extrazerebralen Pathologien eingesetzt. Sie liefert wichtige Zusatzinformationen zu einer pränatalen Ultraschalldiagnostik.

Diese Arbeit wurde mit Hilfe einer strukturierten Literaturrecherche durchgeführt. Das Ziel der Arbeit ist herauszufinden, welche Auswirkungen die Spezifische Absorptionsrate (SAR) auf den Feten hat. Die Sicherheitsvorkehrungen und Sicherheitsempfehlungen, die bei einer fetalen MRT-Untersuchung von den RadiologietechnologInnen (RT) eingehalten werden müssen, werden dargelegt. Die Einflussgrößen, die sich auf die SAR auswirken können, nämlich das Körpergewicht der Patientin, Bewegungen des Feten, sowie die Magnetfeldstärke und die damit zusammenhängende Hochfrequenzstärke, als auch die Spulenposition werden beschrieben. Weiters wird durch Studien belegt, ob ein direkter Zusammenhang zwischen der fetalen MRT und bestimmten Krankheitsbildern besteht.

Die Ergebnisse der Studien präsentieren, dass die SAR und die dadurch resultierende Temperaturerhöhung, primär von der Expositionszeit, aber auch von anderen wesentlichen Parametern, wie der Repetitionszeit, der Schichtanzahl, dem Anregungswinkel, der Spulentechnik, sowie vom Turbofaktor und der Parallelen Bildgebung, abhängig sind. Weiters haben die Studienergebnisse gezeigt, dass kein Risiko für Feten besteht, Asthma und Veränderungen der Herzfrequenz durch eine fetale MRT-Untersuchung zu entwickeln. Im Tierversuch konnte nachgewiesen werden, dass es zu keinen Entwicklungsstörungen und Einschränkungen der Fruchtbarkeit durch MRT-Untersuchungen kommt. Studien bei Feten, die anderen elektromagnetischen Feldern, wie beispielsweise verursacht durch Mobiltelefone, ausgesetzt waren, haben gezeigt, dass das Risiko für Asthmaerkrankungen und Übergewichtigkeit im Kindesalter, mit höherer Energieabsorption nicht linear ansteigt. Trotz zahlreicher Studien und Forschungen konnte bis jetzt die vollkommene Sicherheit einer MRT-Untersuchung für Feten noch nicht eindeutig bewiesen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Magnetic Resonance Imaging of a foetus is a very important examination in prenatal diagnosis which gives significant secondary information particularly about cerebral diseases.

The thesis is written by means of a structured literature research. The aim of this study is to give information about the Specific Absorption Rate. Important influencing factors and also essential safety measures, which have to be followed by the radiographers, are described. Furthermore the author examines if there is a connection between Magnetic Resonance Imaging of a foetus and the risk of developing diseases. Important factors, like the patient’s body weight, fetal movement, the magnetic field’s strength, the frequency strength and the coil position may influence the Specific Absorption Rate.

The results show that the Specific Absorption Rate and the temperature increase are dependent on the exposure time and other essential parameters; these are the Repetition Time, the number of slices, the flip angle, the type of the coil, as well as the turbo factor, and Parallel Imaging. The risk of developing asthma and bad cardiac condition because of in utero Magnetic Resonance Imaging is very low and insignificant. Research on animals has been done to demonstrate if there is a connection between Magnetic Resonance Imaging and developing disorders as well as limitations in fertility. No serious risks have been found. Other studies show that electromagnetic fields of mobile phones have an influence on the health of the foetus. The results present that the risk of developing asthma and obesity in childhood is dependent on the magnetic field’s strength. Lots of studies have been performed, but scientists have not yet succeeded in proving completely the safety of in utero Magnetic Resonance Imaging.