Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen der Dichtegradientenzentrifugation auf die DNA-Fragmentierung bei Spermien
Weitere Titel
Effects of the density gradient zentrifugation on the DNA-fragmentation of spermatozoa
VerfasserFlandorfer, Julia
GutachterFritz, Maria
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)DNA-Fragmentierung / Dichtegradientenzentrifugation / Spermienpräparation / Spermiogramm
Schlagwörter (EN)DNA-fragmentation / density gradient centrifugation / sperm preparation / spermiogram
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

HINTERGRUND: Die DNA-Fragmentierung und ihre Auswirkungen auf die Fertilität des Mannes und deren Einfluss auf eine mögliche Schwangerschaft wurden früher nicht bei der Auswahl einer ART-Technik für künstliche Befruchtungen berücksichtigt. Die Techniken sollten in einer möglichst hohen Anzahl an motilen Spermien resultieren. Jedoch erkennt man heute die Risiken, die bei einer Befruchtung durch Spermiem mit fragmentierter DNA zu berücksichtigen sind. Einerseits sinkt die Befruchtungsrate und es kommt häufiger zu Aborten, andererseits kann es bei erfolgreichen Schwangerschaften, verursacht durch die schadhafte DNA, zur Entstehung von Krankheiten der Kinder kommen.

METHODIK: Das Ejakulat wurde mittels Dichtegradientenzentrifugation (DGZ) aufbereitet und die Spermienparameter vor und nach der Aufbereitung gemessen und verglichen. Die DNA-Fragmentierung wurde mit dem Halosperm© HTHS10 Kit von Halotech© DNA gemessen.

RESULTATE: Die statistische Analyse ergab keinen signifikanten Unterschied des Anteils an Spermien mit DNA-Fragmentierung vor und nach der Spermienaufbereitung. Die einzige signifikante Verbesserung zeigte die Spermienmorphologie. Die Vitalität war nach der DGZ signifikant vermindert. Dies lässt sich jedoch auf eine lange Stehzeit der Proben zurückführen. Auch die Motilität veränderte sich nicht signifikant.

CONCLUSIO: Mit der Studie konnte keine signifikante Verbesserung der DNA-Fragmentierungsrate durch die Dichtegradientenzentrifugation festgestellt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

BACKGROUND: The DNA fragmentation, its effects on male fertility and the influence on a possible pregnancy have not been previously considered in the choice of the right ART-technique for artificial insemination. The techniques should result in a high number of motile sperm. However, nowadays we recognize the risks of a fertilization by a sperm with fragmented DNA. On the one hand DNA-fragmentation decreases the fertilization rate and results in more abortions, on the other hand it leads to diseases of the born children, caused by the damaged DNA.

METHODS: The ejaculate was processed by density gradient centrifugation and the sperm parameters were measured before and after the sperm preparation and compared with each other. The DNA fragmentation was measured, using the Halosperm © HTHS10 kit from Halotech © DNA.

RESULTS: The statistical analysis showed no significant difference between the percentage of sperm with DNA fragmentation before and after sperm preparation. The only significant improvement was shown in sperm with normal morphology. The vitality was significantly decreased after the density gradient centrifugation. However, the reason for this decrease could be a long storage time of the samples. The motility did not change significantly.

CONCLUSION: The study could not verify an significant improvement in the DNA fragmentation rate, caused by preparing with the density gradient centrifugation.