Titelaufnahme

Titel
Der Stellenwert der Diffusionsgewichteten MRT bei der Diagnose von malignen Leberläsionen
Weitere Titel
The Significance of Diffusion-weighted MRI in the Diagnosis of malignant Liver lesions
AutorInnenSzeywerth, Julia
GutachterSalomonowitz, Gabriele
Erschienen2013
Datum der AbgabeMärz 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Apparent Diffusion Coefficient / ADC Map / Charakterisierung Leber Läsion / Diffusion-weighted Imaging Leber / DWI Leber / Leber Tumor / HCC / Leber Bildgebung / Leber Läsion / Leber Metastasen / Magnet Resonanz Tomographie Leber / MRT Leber
Schlagwörter (EN)Apparent Diffusion Coefficient / ADC Map / Characterization Liver Lesion / Diffusion-weighted Imaging Liver / DWI Liver / Hepatic Tumor / HCC / Liver Imaging / Liver Lesion / Liver Metastases / Magnetic Resonance Imaging Liver / MRI Liver
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese literarische Arbeit beschäftigt sich mit der jetzigen und zukünftigen Bedeutung der diffusionsgewichteten Magnetresonanztomographie für die routinemäßige Diagnose von bösartigen Leberläsionen. Sie bietet einen Überblick zu den Grundlagen, sowie Vor- und Nachteile der diffusionsgewichteten MRT und zeigt Chancen dieser Methode auf. Routinemäßige Sequenzen wie die dynamische, Gd-enhanced MRT sowie T2 gewichtete TSE oder (SS) FSE Sequenzen werden mit der DWI in Hinsicht auf Spezifität, Sensitivität und Vor- bzw. Nachteile verglichen. Ziel dieser Arbeit ist es, das Potential der DWI in Kombination mit Standardprotokollen, als Alternativmethode sowie zur Dignitätsaussage aufzuzeigen.

Die Ergebnisse aktueller Studien haben gezeigt, dass die DWI die Sensitivität sowie die Spezifität einer Untersuchung steigert, indem sie durch ihren guten Kontrast vor allem kleine Läsionen wie Metastasen besser darstellt und somit die reader confidence verbessert wird. Des Weiteren hat sich ergeben, dass die DWI PatientInnen mit einer Kontrastmittelkontraindikation eine genau so hohe Detektionsrate bietet wie Routinesequenzen, welches den unbedenklichen Einsatz dieser Technik in Zukunft bei diesen PatientInnen gewährleistet. Zur Charakterisierung bzw. Dignitätsaussage ist die DWI inklusive ADC Map zwar hilfreich, eine alleinige Aussage kann nicht getroffen werden. Problematisch sind dabei der große Overlap zwischen malignen und benignen ADC Werten, die nicht eindeutige Charakteristik von Läsionsubtypen sowie uneinheitliche und nicht reproduzierbare Protokolle.

Werden diese Probleme gelöst, wird die DWI in Zukunft eine große Rolle bei der non-invasiven Abklärung spielen. Da es sich um die Darstellung der Zelldichte handelt ist es möglich das Ansprechen auf Therapien sowie Therapieverläufe mit Hilfe der DWI in Zukunft zu kontrollieren.

Zusammenfassung (Englisch)

This literary work is concerned with the importance of diffusion-weighted magnetic resonance imaging in the present and future for routine diagnosis of malignant liver lesions. It provides an overview on the basics, as well as the advantages and disadvantages of diffusion-weighted MRI and shows opportunities of this method. Routine sequences, such as dynamic Gd-enhanced MRI and T2w TSE or (SS) FSE sequences, are compared with the DWI in terms of specificity, sensitivity, advantages and disadvantages. The aim of this work is to demonstrate the potential of DWI in combination with standard protocols as well as an alternative method for the Dignity Statement.

The results of recent studies have shown that DWI increases the sensitivity and specificity of a diagnosis. Due to the better contrast, especially small lesions such as metastases are better shown, consequently improving reader confidence. Furthermore, it has been found that DWI offers patients with a contrast contraindication an equally high detection rate as routine sequences, which ensures the safe use of this technology in these patients in the future. For the characterization and dignity statement DWI including ADC map is helpful, a sole statement however cannot be made. The problem is the large overlap between malignant and benign ADC values, which is because of the atypical characteristic for lesion subtypes and the inconsistent and not reproducible protocols.

If these problems are solved, in future the DWI will play an important role in the non-invasive investigation. In the future, with the help of DWI, it might be possible to follow up on the progress of therapies and their outcome, due to the DWI is a representation of the cell density.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 0 mal heruntergeladen.