Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen früher aktiver und passiver Mobilisation auf die Funktion der Hand des Patienten/der Patientin nach einer Beugesehnenverletzung
Weitere Titel
The effectiveness of active and passive mobilization techniques on hand function after flexor tendon injury
VerfasserWagner, Katharina
GutachterSchmiedecker-Pauxberger, Rita
Erschienen2014
Datum der AbgabeMai 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Beugesehnenverletzung / frühe Mobilisation / kontrollierte aktive und passive Bewegungen / Hand
Schlagwörter (EN)Flexor tendon injury / Early Mobilisation / Controlled active and passive mobilisation / Hand
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zweck: Diese Arbeit stellt einen Vergleich zwischen zwei aktiven und einem aktiv-passiven Mobilisationsprotokoll sowie einem systematischen Review, der diese Themen behandelt, her.

Methode: Im Zeitraum von Februar bis März 2013 fand eine Literaturrecherche in Datenbanken und in der Studiengangsbibliothek der FH Campus Wien statt. Das Ergeb-nis der Suche und der anschließenden Selektion der Artikel – ein systematischer Review und drei quantitative Studien – werden in dieser Arbeit zusammengefasst. Einundzwanzig weitere Artikel wurden durch Vergleichen mit Ein- und Ausschlusskriterien exkludiert. Das Level der Evidenz wurde durch die Evidenzpyramide nach Tomlin und Borgetto (2011, S.191) und die wissenschaftliche Relevanz mithilfe der McMaster Formulare nach Law et al. (1998) geprüft.

Resultate: Der Review und die quantitativen Studien wurden im Einzelnen näher be-schrieben und die Limitationen und die Level der Evidenz angegeben. Wichtige Unter-schiede und Ähnlichkeiten wurden im Anschluss in der Diskussion angeführt und mit-einander verglichen.

Konklusion: Alle Studien zeigten deutlich, dass für eine Verbesserung in der ersten Pha-se der Rehabilitation eine frühe Mobilisation von Vorteil ist. Im Bezug auf langfristige Er-gebnisse liefert aber auch eine Behandlung mit Immobilisation ein gleich gutes Ergebnis. Diese Arbeit verdeutlicht außerdem, dass – unabhängig vom verwendeten Mobilisations-protokoll – die Compliance des Patienten/der Patientin und die gute Beziehung zwischen Ergotherapeut/Ergotherapeutin und Patient/Patientin eine tragende Rolle für ein gutes Er-gebnis der Behandlung spielen.

Zusammenfassung (Englisch)

Purpose: The purpose of this article is to compare the effectiveness of early active mobilization with early controlled mobilization in three studies and to merge these results with a systematic review.

Methods: A literature research was conducted between February and March 2013 in databases and the student library. One systematic review and three quantitative studies were eligible for inclusion in the analysis. Twenty-one articles were excluded, because they did not fit the criteria. The level of evidence of the studies and the systematic review were evaluated by using the research pyramid of Tomlin und Borgetto (2011, S.191). The methodological quality was assessed with the McMaster formula of Law et al. (1998).

Results: The systematic review and the three quantitative studies are each described and the limitations shown in the article. Afterwards the most important differences and similarities were summarised and discussed.

Conclusion: All studies showed that early mobilization leads to better results in the first phase of rehabilitation. Considering long term effects of treatment the use of immo-bilization showed the same outcome as early mobilization. This article also shows that the compliance of the patient and a good relationship between the patient and the therapist is essential for the effect of treatment.