Titelaufnahme

Titel
Das Stroke Rehabilitation Assessment of Movement – Ein nützliches Werkzeug für Österreichs PhysiotherapeutInnen?
Weitere Titel
The Stroke Rehabilitation Assessment of Movement – A useful tool for Austria’s physiotherapists?
VerfasserAstl, Kathrin
GutachterGreisberger, Andrea
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

„Evidence Based Practice“ gewinnt auch in der Physiotherapie in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Dazu gehört die Anwendung standardisierter Messverfahren, die trotz ihres Nutzens (z.B. zur Evaluierung der Behandlung) in vielen Einrichtungen nicht routinemäßig durchgeführt werden. Ein häufig genannter Grund für diesen Umstand ist Zeitmangel. Man könnte daher zu dem Schluss gelangen, dass unter PhysiotherapeutInnen ein Bedarf an Messverfahren besteht, die zwar den wissenschaftlichen Gütekriterien entsprechen, jedoch nur wenig Zeit in der Durchführung benötigen. Ein Messverfahren, für das diese Kriterien zutreffen, ist das „Stroke Rehabilitation Assessment of Movement“, kurz STREAM.

Die vorliegende Arbeit gibt zunächst einen Überblick über die Literatur, die sich mit der Einstellung von PhysiotherapeutInnen zu standardisierten Messverfahren sowie mit der Anwendungspraxis derselben im Berufsalltag befasst. Weiters wird die Literatur zu wissenschaftlichen Gütekriterien des STREAM und Simplified STREAM (S-STREAM) beleuchtet.

Beide Aspekte werden schließlich durch den empirischen Teil vereint: Wie PhysiotherapeutInnen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zur Anwendung standardisierter Messverfahren bei SchlaganfallpatientInnen stehen, welche genau und wie häufig sie diese anwenden, welche Umstände sie an einer routinemäßigen Anwendung hindern, welche Kriterien ein Messverfahren erfüllen muss, um praktikabel zu sein, und ob das STREAM bzw. S-STREAM diese Kriterien erfüllt, wird durch eine Online-Befragung erhoben. Der Entwurf des Fragebogens ist bereits im Anhang der Bachelorarbeit 1 zu finden. Die Befragung startet (nach einem Pretest) voraussichtlich Ende Jänner 2012. Anschließend werden die Daten ausgewertet und die Ergebnisse in der Bachelorarbeit 2 dargestellt und diskutiert. Da eine explorative Herangehensweise gewählt wurde, werden keine Hypothesen erstellt und überprüft, sondern die Fragestellungen über rein deskriptivstatistische Methoden (Häufigkeitsverteilungen) beantwortet.