Titelaufnahme

Titel
Delinquenz und Kriminalisierung von Migrant*innen in Österreich
Weitere Titel
Delinquency and criminalization of migrants in Austria
VerfasserRichter, Lisa
Betreuer / BetreuerinLehr, Bernhard
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Migrant*innen / Delinquenz / Devianz / Kriminalität / Kriminalisierung
Schlagwörter (EN)migrants / delinquency / deviance / criminality / criminalization
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit abweichenden Verhalten von Migrant*innen in Österreich. Es werden wesentliche Aspekte untersucht, welche eine reflektierte Antwort auf die Frage nach möglichen Ursachen für kriminelles Verhalten von Migrant*innen ermöglichen soll. Nach einer Auseinandersetzung mit Theorien, welche die Entstehung von kriminellen Verhalten im Allgemeinen erklären, folgt eine kritische Erläuterung der Konstruktion von Migrant*innen als „die Anderen“. Außerdem soll ein Einblick in deren Lebenswelt dargestellt werden. Darauf aufbauend soll der Zusammenhang zwischen den Kriminalitätstheorien, der österreichischen Gesellschaft, welche unter starkem Einfluss von Medien und Politik steht, und der Lebenswelt von Migrant*innen hergestellt werden, um die anfängliche Frage differenziert betrachten zu können. Abschließend wird die sozialarbeiterische Relevanz dieses Themas dargestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

The present work discusses the criminal behaviour of migrants in Austria. It shows important aspects which enable a reflected answer to the question of the causes of criminal behaviour of migrants. Theories which explain the incurrence of criminal behaviour in general are followed by a critical explanation of the construcion of migrants as „the others“. Furthermore the lifeworld of migrants in Austria should be outlined. In the next chapter it shows the connection between the theories of criminal behaviour, the austrian society, which is strongly influenced by media and politics, and the lifeworld of migrants, so to be able to answer the question from the beginnning. In conclusion it displays the relevance of this topic for social work.