Titelaufnahme

Titel
Lateraler Ellenbogenschmerz – ein multifaktorielles Geschehen. Assessments im Rahmen der physiotherapeutischen Befunderhebung.
Weitere Titel
Lateral Elbow Pain – a multidimensional approach. Assessments within the physical examination.
VerfasserJirsa, Lukas
GutachterReicher, Eva
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)„lateral elbow pain“ / „lateral epicondylalgia“ / „epicondylitis lateralis“ / „tenniselbow“ / „examination“ / „tests“ / „clinical tests“
Schlagwörter (EN)„lateral elbow pain“ / „lateral epicondylalgia“ / „epicondylitis lateralis“ / „tenniselbow“ / „examination“ / „tests“ / „clinical tests“
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund Der laterale Ellenbogenschmerz stellt ein multifaktorielles Geschehen dar, welches weit über den gebräuchlichen Begriff des „Tennisellenbogens“ hinausgeht. Um die Ursache für den Schmerz zu eruieren, bedarf es einer ganzheitlichen Betrachtung, in der proximale Strukturen im Sinne einer neuralen, artikulären oder myofaszialen Problematik und die Beteiligung von zentralen Schmerzmechanismen mitberücksichtigt werden. Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, die richtige Auswahl an Assessments zu finden, um eine Differenzierung der Ursachen für den lateralen Ellenbogenschmerz zu ermöglichen.

Methodik: Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine nicht-empirische Forschungsarbeit. Dabei wurde mittels Suchbegriffen in den Datenbanken „Pubmed“, „Pedro“, „Science Direct“ und „Cochrane Library“ die zur Beantwortung der zentralen Fragestellung relevante Literatur gesucht.

Hauptergebnisse: Die Literaturanalyse zeigt auf, dass für die Befundung des lateralen Ellenbogenschmerzes die Anwendung von mehreren strukturspezifischen Assessments notwendig ist. Je nach im Vordergrund stehender Pathologie erfolgt die Auswahl der klinischen Tests. Die Basis für diese Differenzierung stellt insbesondere die anamnestische Erhebung dar. Darüber hinaus werden mittels der Inspektion, Palpation und Bewegungsprüfung weitere Informationen zur Orientierung im physiotherapeutischen Prozess gesammelt. Basierend auf den Erkenntnissen kam es zu einer Entwicklung eines Algorithmus zur Differenzierung des lateralen Ellenbogenschmerzes. Dieser stellt den Neuwert der Arbeit dar und dient als Leitfaden im Denk- und Entscheidungsfindungsprozess bei der Befundung des lateralen Ellenbogenschmerzes.

Schlussfolgerung: Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft, ist für eine allumfassende Differenzierung des lateralen Ellenbogenschmerzes eine optimale Kombination aus Anamnese, Inspektion, Palpation, Bewegungsprüfung und die Anwendung von strukturspezifischen Assessments abhängig von der im Vordergrund stehenden Pathologie notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

Context: The underlying pathophysiology of the lateral elbow pain is characterized by its complexity, in which the term „tenniselbow“ isn´t appropriate anymore. To detect the reasonable source of pain, there is a multidimensional approach necessary. Proximal and distal pain sources, like myofascial, neural or articular problems and the involvement of central pain sensitization have to be considered. The aim of this thesis is to find out the proper assessments for identifying the cause for the lateral elbow pain.

Literature survey: The findings of this thesis are based upon a non empirical research. The literature search was performed in different Databases like „Pubmed“, „Pedro“, „Science Direct“ and „Cochrane Library“ and led to the answer of the main research question.

Main results:The literature review shows that the use of several structure-specific assessments is necessary for diagnosing the lateral elbow pain. Depending on the underlying pathology, the selection of clinical tests is performed. The basis for this distinction is in particular the case history survey. In addition, by means of inspection, palpation and Range of Motion testing further information for orientation in the physiotherapy process are collected. Based on the findings, a development of an algorithm for differentiating the lateral elbow pain was performed. This algorithm serves as an tool for Orientation in the thinking and decision-making process in the diagnosis of lateral elbow pain.

Conclusion: According to the current state of research, the combination of an appropriate anemnesis, inspection, palpation, ROM-testing and the application of structurespecific assessments regarding the underlying pathophysiology are inevitable for a differential diagnosis.