Titelaufnahme

Titel
Beziehung - What else? Spezifische Aspekte der helfenden & persönlichen Beziehung und ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit
Weitere Titel
Relationship – What else? Specific aspects of the helping & personal relationship and its relevance for Social Work
VerfasserKoizar, Markus
Betreuer / BetreuerinStoik, Christoph
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)persönliche Beziehung / helfende Beziehung / Soziale Arbeit
Schlagwörter (EN)personal relationship / helping relationship / Social Work
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Menschen entwickeln aufgrund der Bindung zu ihren Eltern ein inneres Arbeitsmodell, welches Beziehungen im Erwachsenenalter maßgeblich beeinflusst. Dabei stellen dysfunktionale Schemata von persönlichen Beziehungen und emotionaler Missbrauch die Soziale Arbeit vor besondere Herausforderungen in der helfenden Beziehung, da sich bestimmte Muster auch aufgrund von Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomenen in der helfenden Beziehung wiederholen können. Um einen adäquaten Aufbau der helfenden Beziehung zu gewährleisten, brauchen ProfessionistInnen primär ein reflexives Verständnis der eigenen Beziehungserfahrungen, aber auch ein spezifisches Wissen über das Betreuungssetting, das doppelte Mandat, die Rolle als SozialarbeiterIn und Beziehungs-Spezifika der KlientInnen-Zielgruppe. Es stellt sich heraus, dass besonders die Methode des Case-Managements, aber auch die Soziale Arbeit als solche, einen breiteren Diskurs über ihr eigenes Verständnis von Beziehung braucht.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to the bonding between parents and children, people develop an internal working model, which significantly influences the relationships in adulthood. Dysfunctional schemata of personal relationships and psychological abuse are a particular challenge for the helping relationship in Social Work, because specific patterns could be reactivated due to transference- and countertransference phenomena in helping relationships. Professionals primarily need a reflexive understanding of their own relationship experiences in order to ensure the building of a helping relationship, but also a specific knowledge of the setting, the double mandate, the role as a social worker and relationship-specific characteristics of the target group. It turns out that especially the Case Management as a method of Social Work, but also the whole profession itself, requires a far deeper discussion about its understanding of relationship.