Titelaufnahme

Titel
THERAPEUTISCHE RELEVANZ DES JUGENDSPORTS FÜR SPÄTERE STURZPRÄVENTION VON GERIATRISCHEN PATIENTEN
Weitere Titel
Therapeutic relevance of youth sport for fall prevention of geriatric patients
VerfasserJordan, Niklas
Betreuer / BetreuerinSchnell, Daniela
Erschienen2015
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Geriatrische PatientInnen sind stark sturzgefährdet, was das Kuratorium für Verkehrssicherheit mit Zahlen belegen konnte. Vor allem die Sturzfolgen können oft verheerend sein, weil sie in weiterer Folge zu verminderter Aktivität und sozialem Rückzug führen. Sturzprävention ist also ein ganz wichtiger Faktor in der physiotherapeutischen Arbeit mit geriatrischen Patienten.

Die sturzpräventive Arbeit setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, unter anderem aus dem Training von Beweglichkeit, Gleichgewicht oder Balance. Zusammen mit den PatientInnen sollen diese Bereiche verbessert und gestärkt werden. In der Arbeit werden drei grundlegende Modelle des motorischen Lernens genauer behandelt. Die Modelle nach Fitts und Posner, Meinel und Schnabel und Bernstein sind international anerkannte Theorien zum Motorischen Lernen. Durch sie soll der Aufbau der Therapie analysiert werden.

In der Zusammenarbeit mit geriatrischen PatientInnen sind einige Besonderheiten zu beachten, so genannte hemmende und fördernde Faktoren. Diese beeinflussen den Therapieverlauf und damit auch den motorischen Lernprozess. Ein wichtiger fördernder Faktor ist der des Jugendsports. In dieser Arbeit soll die Rolle und die Wichtigkeit von früheren Bewegungserfahrungen beleuchtet und im weiteren Verlauf in der Therapie genutzt werden.

Ziel ist es, die sturzpräventive Therapie je nach früher betriebener Sportart anzupassen. Durch die Nutzung früher erfahrener Bewegungsschleifen, soll die Effektivität des motorischen Lernens optimiert werden. Legt man diese Erkenntnisse letztendlich auf die Sturzprävention um, sollte es möglich sein den motorischen Lernerfolg zu beschleunigen und damit die PatientInnen vor schlimmen Sturzfolgen zu bewahren.