Titelaufnahme

Titel
Natriumbildgebung in der Magnetresonanztomographie (MRT)
Weitere Titel
Sodium imaging in Magnetic Resonance Imaging (MRI)
VerfasserFaschinger, Otto
GutachterSalomonowitz, Gabriele
Erschienen2014
Datum der AbgabeApril 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Natrium / Natrium MRT / Natriumbildgebung / Natrium 7 Tesla
Schlagwörter (EN)Sodium MRI / Sodium 7 Tesla / Sodium / Sodium ultra high field MRI / Sodium imaging
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzzusammenfassung

Meine Bachelorarbeit zum Thema „Natriumbildgebung in der Magnetresonanztomographie (MRT)“ beschäftigt sich mit den technischen Grundlagen, sowie den Vorteilen und Nachteilen der Natrium Magnetresonanztomographie. Anhand von Studien werden folgende Anatomischen Strukturen vorgestellt, bei denen bereits mit der Natrium Magnetresonanztomographie geforscht wird. Die Natriumbildgebung im Knorpel hat bei der Chondrozyten-Transplantation eine vergleichbare Aussagekraft wie die Wasserstoffbildgebung. Die Natriumbildgebung in der Achillessehne kann die frühen Stadien einer Tendinopathie der Achillessehne nachweisen. Im Gehirn wird der erhöhte Natriumgehalt bei Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose und der Huntington-Krankheit nachgewiesen. In der weiblichen Brust wird der Unterschied von Natrium zwischen malignen und benignen Läsionen beschrieben. Weiters zeigt sich ein erhöhter Natriumwert beim Myokard Infarkt verglichen mit gesundem Herzgewebe. Erstmals kann mit der Natriumbildgebung der Natriumanstieg von der Nierenrinde zum Nierenmark dargestellt werden. Mittels der Natrium Bildgebung lassen sich die Gesamtnatriumkonzentration und auch Konzentrationsunterschiede von intra- und extrazellulärem Natrium feststellen. Dadurch ist es möglich pathologische Prozesse, die durch eine Änderung von intra- oder extrazellulärem Natrium hervorgerufen werden, nachzuweisen. Die erforschten Bereiche der Natriumbildgebung zeigen ein großes Potenzial, welches wohl noch nicht ausgeschöpft ist. Es sind zwar bereits vielversprechende Ansätze in den genannten Bereichen zu sehen, jedoch ist die Natrium Bildgebung noch mit gewissen Kinderkrankheiten behaftet. Die Hauptprobleme sind unter anderem, das zu geringe Signal Rausch Verhältnis, eine zu schwache Auflösung, zu wenige Studien über die Grundlagen der Natriumbildgebung, die zu geringe Entwicklung neuer Sequenzen und die mangelnde Entwicklung und Verfügbarkeit neuer Spulen, sowie die noch nicht für die klinische Routine zugelassenen 7 Tesla Magnetresonanztomographen.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

My bachelor thesis "Sodium imaging in Magnetic Resonance Imaging (MRI )" deals with the technical principles and the advantages and disadvantages of sodium magnetic resonance imaging. Based on studies, the following anatomical structures are presented where the sodium magnetic resonance imaging research has already been completed. The sodium imaging of cartilage has a similar significance as the hydrogen imaging of the chondrocyte transplantation. The sodium imaging of the Achilles tendon can detect the early stages of tendinopathy. In the brain, the increased sodium content in Alzheimer's disease, multiple sclerosis and Huntington 's disease is demonstrated. In the female breast, the difference of sodium between malignant and benign lesions is evident. Furthermore, an increased sodium content is observed for myocardial infection when compared with a healthy heart. For the first time the sodium increase from the renal cortex to the medulla can be identified by the process sodium imaging. By means of sodium imaging, the total sodium concentration and concentration differences of intra-and extracellular sodium can be identified. This makes it possible to detect the pathological processes, caused by a change of intra- or extracellular sodium. The explored areas of sodium imaging show great potential, which is not yet been realised to its full potential. Although there are already promising approaches in these areas, there’s a long way to go in the field of sodium imaging. There are a few problems that need to be resolved. The main problems include a low signal to noise ratio, a weak resolution, inadequate studies on the basics of sodium imaging, the development of new sequences, the development and availability of new coils and the not yet approved for routine clinical 7 Tesla magnetic resonance imaging.