Titelaufnahme

Titel
Riskante Erlebnisse - Möglichkeiten der Erlebnispädagogik im Zugang zu jugendlichen Risikoverhalten im Handlungsfeld der OKJA
Weitere Titel
risky experiences - potentialities of the adventure and experiential education in relation to youth risk behavior in the youth work
VerfasserReitlinger, Philipp
GutachterWild, Gabriele
Erschienen2014
Datum der AbgabeNovember 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Offene Kinder- und Jugendarbeit / Risikoverhalten / Erlebnispädagogik
Schlagwörter (EN)youth work / risk behavior / adventure and experiential education
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Begriff Risiko wird meist mit einem Ereignis das auf einen potenziell negativen Ausgang

ausgerichtet ist assoziiert, jedoch wird dabei verkannt, dass damit auch etwas Positives

einhergehen kann. Ohne das Eingehen eines Risikos bzw. Wagnis wäre auch keine

Weiterentwicklung möglich. Speziell in Bezug auf Jugendliche und ihre Handlungen findet

das Konzept des Risikoverhaltens in der Wissenschaft und Gesellschaft immer öfter

Anwendung. Mit dieser Begrifflichkeit werden meist jugendliche Verhaltensweisen

problematisiert und Ordnungs- bzw. Präventionsmaßnahmen legitimiert. Dass sich

Risikoverhalten nicht einfach als „Problem“ darstellt, sondern komplexer gestaltet, da dies

zum Beispiel für die Identitäts- und Persönlichkeitsbildung konstitutiv ist, wird dabei

übersehen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt mit jugendlichem Risikoverhalten und wie

Offene Kinder- und Jugendarbeit auf dies eingehen kann. Dazu wird speziell die Methode

Erlebnispädagogik auf deren darin liegenden Möglichkeiten untersucht.

Zusammenfassung (Englisch)

Risk is commonly associated with an event of a potentially negative outcome while positive

aspects often remain unrecognised. Taking no risks, however, thwarts development. The

concept of risk behaviour is increasingly applied in science and society, particularly in

relation to adolescents. By means of the term, juvenile behaviour is often problematized

and prevention and regulatory measures are legitimised. It is thus overlooked that risk

behaviour is not simply a “problem”, but much more complex as for example constitutive for

identity and personality formation. The present paper deals with youth risk behaviour and

raises the question of how open child and youth work can respond. Experimental education

and its possibilities are taken into focus.