Titelaufnahme

Titel
Ein Bett im Mohnfeld? Bedürfnisse jugendlicher opiatabhängiger Wohnungsloser am Übergang zum Erwachsenenalter
Weitere Titel
A Bed in the Poppy Field? Needs of homeless young people addicted to opiates in transition between adolescence and young adulthood
VerfasserSperl-Wegerth, Sabine
GutachterHammer, Elisabeth
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Opiatabhängigkeit / Substanzabhängigkeit / Wohnungslosigkeit / Obdachlosigkeit / Jugendliche / Junge Erwachsene / Entwicklungspsychologie / Wohnungslosenhilfe / Drogenhilfe / Jugendwohlfahrt / Unterbringungsmöglichkeiten für wohnungslose/obdachlose Menschen / Unterbringungsmöglichkeiten für substanzabhängige Menschen
Schlagwörter (EN)opiate addiction / substance addiction / homelessness / adolescents / young adults / developmental psychology / youth welfare / services for the homeless / support services for drug users / accomodation for homeless persons / homeless shelters / housing for homeless persons / housing for drug users
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Wohnbedürfnissen junger erwachsener OpiatkonsumentInnen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Bei dieser KlientInnengruppe der Sozialen Arbeit führen sowohl die entwicklungspsychologischen Besonderheiten aufgrund des Überganges vom Jugend- ins Erwachsenenalter als auch der Konsum von Opiaten/Opioiden zu einem vermehrten Betreuungsbedarf. Insbesondere in der Wohnversorgung der Zielgruppe ist es wichtig, deren spezifische Bedürfnisse zu berücksichtigen. Derzeit werden konsumierende junge Erwachsene in Wien jedoch gemeinsam mit Nicht-KonsumentInnen und älteren KlientInnen in Einrichtungen untergebracht, wodurch dieser Bedarf nach besonderer Betreuung nicht gedeckt werden kann. Um Konzepte für diese KlientInnengruppe bedarfsgerecht gestalten zu können, müssen deren besonderen Bedürfnisse zuvor erarbeitet werden. Daher ergibt sich für die vorliegende Arbeit folgende Fragestellung:

Welche Möglichkeiten, Herausforderungen und Problemlagen ergeben sich bei der Konzeption und Bereitstellung von Unterbringungs- und Wohnangeboten für junge opiatabhängige wohnungslose Menschen im Rahmen der Wiener Drogen- und Wohnungslosenhilfe?

Hierzu setzt sich der literaturbasierte Teil dieser Arbeit mit den entwicklungspsychologischen Besonderheiten dieser Altersgruppe und dem Opiatkonsum auseinander, ebenso wie mit den entwicklungspsychologischen Folgen frühen Drogenkonsums und den derzeitigen Wohnangeboten der Wiener Drogen- und Wohnungslosenhilfe.

Im empirischen Teil der vorliegenden Forschungsarbeit wird ein Überblick über die angewandten Methoden der qualitativen Sozialforschung gegeben, bevor die Ergebnisse der elf durchgeführten Interviews mit KlientInnen und ProfessionistInnen der Jugendwohlfahrt, Drogen- und Wohnungslosenhilfe präsentiert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with young homeless persons consuming opiates/opioids who are in transition between adolescence and young adulthood. Due to their drug consumption and development status, they have specific needs in psycho-social care. Especially with regard to living arrangements, the particular requirements of this target group have to be taken into account. Currently, in Vienna, young, drug using clients are being placed together in homeless institutions with older clients and clients who don´t use drugs. Therefore, their need for special care can´t be met. In order to provide need-based services for the target group, the particular needs of the young drug users have to be specified. This brings us to our central research question:

What are the opportunities, challenges and problems arising in the design and provision of housing and residential services for young homeless people addicted to opiates in Vienna?

In order to answer this question, a literature review is conducted in the first part of this paper with a focus on developmental psychological specifics of the target group as well as opiate consumption and its effect on the psychological development of very young users. Furthermore, current residential services for homeless and drug using persons in Vienna are being examined.

The empirical part of this work starts with an overview of the applied methods of qualitative social research before presenting some insights gained from eleven interviews conducted with clients and professionals from the fields of youth welfare, drug aid and homeless aid.