Titelaufnahme

Titel
Misoprostol in der Geburtshilfe.
Weitere Titel
Misoprostol in obstetrics.
VerfasserPospisil, Samira
GutachterWokurek-Biebel, Vera
Erschienen2015
Datum der AbgabeJanuar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Misoprostol / Geburtseinleitung / Postpartale Blutungen
Schlagwörter (EN)misoprostol / induction of labour / postpartum hemorrhage
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Trotz fehlender Zulassung kommt in Deutschland und der Schweiz in der Gynäkologie und Geburtshilfe häufig das Medikament Misoprostol zum Einsatz. In Österreich hingegen ist dessen Gebrauch eher unüblich.

Ziel: Die vorliegende Arbeit soll die vielfältigen Anwendungsbereiche aber auch die Nebenwirkungen und Kontraindikationen dieses scheinbar wirkungsvollen, jedoch sehr umstrittenen Arzneimittels beschreiben.

Methode: Es fand eine Literaturrecherche in Datenbanken und Bibliotheken statt. Das verwendete Material umfasst Fachbücher, Studien, Fachartikel sowie Leitlinien.

Ergebnisse: Während Misoprostol erfolgreich zur Abortinduktion sowie zum Zervix-Priming eingesetzt wird, hat es sich zur Behandlung postpartaler Blutungen nicht etablieren können. Mit der richtigen Dosierung kann es zudem zur Geburtseinleitung eine wirksame und günstige Alternative darstellen.

Resumée: Die Recherche der vorliegenden Unterlagen zeigte, dass Misoprostol ein wirkungsvolles Medikament ist. Da es aber keine eindeutigen Antworten auf die gestellten Fragen gab, wäre mehr Forschung, insbesondere zu den optimalen Dosierungen, notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Although misoprostol has not officially been approved for obstetric-gynecological indications, it is widely used in Germany and Switzerland. In Austria however its use is uncommon.

Aim: The current thesis will give an overview on the wide range of applications, but also the adverse effects and contraindications of this controversial medication.

Methods: A literature research in data bases and libraries was made. The materials used include reference books, studies, articles and guidelines.

Results: Whilst misoprostol is successfully used for induction of abortion and cervical priming, it could not establish itself in the treatment of postpartum haemorrhage. With the right dosage it furthermore turns out to be an effective and cheap alternative for induction of labour.

Conclusion: The research of the available documents showed that misoprostol is an effective drug. Since there are no explicit answers to the asked questions, more research is needed, especially concerning the optimal dosage.