Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss der Organisationsstruktur und Organisationskultur auf das Führungsverständnis und das Führungsverhalten
Weitere Titel
The influence of organisational structure and culture on leadership understanding and leadership behaviour
VerfasserÖsterreicher, Sandra
Betreuer / BetreuerinHödl, Alfred
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Führung / Führungsstil / Hierarchie / Macht / Organisationskultur / Organisationsstruktur / Öffentliche Verwaltung / Sozialversicherung
Schlagwörter (EN)leadership / leadership style / hierarchy / authority / organizational culture / organizational structure / public Administration / social insurance
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die öffentliche Verwaltung ist grundsätzlich durch ihre hierarchisch starren Strukturen, geordneten Kompetenzen, die zentrale Steuerung und die gesetzliche Bindung charakterisiert. Als Teil der öffentlichen Verwaltung sind dies auch die österreichischen Sozialversicherungsträger.

In Hinblick auf die Weiterentwicklung einer Organisation werden Führungskräfte dazu angehalten u.a. durch ihren persönlichen Führungsstil die Führungskultur zu prägen. Dem gegenüber stehen jedoch Organisationsphilosophien und Führungsleitbilder, die eine schriftliche Erklärung über das Selbstverständnis, über Werte und Grundprinzipien einer Organisation in Bezug auf das Führungsverhalten sehr detailliert darstellen.

Ziel dieser Arbeit ist es anhand der Literatur und Expert_inneninterviews zu untersuchen, ob die öffentliche Verwaltung, anhand des Beispiels der Wiener Gebietskrankenkasse, ihren Führungskräften die Chance zur Entfaltung, Entwicklung und zum Praktizieren ihres eigenen, sich angeeigneten, Führungsstils gibt oder aufgrund der gesetzlichen und internen Vorgaben die Art der Führung vorgibt. Inwieweit die eigene Persönlichkeit und Individualität in der Ausübung der Führungstätigkeit gewünscht oder nicht gewünscht ist, soll eine nähere Betrachtung klären.

Expert_inneninterviews mit Führungskräften, die in der Organisation ihrer Tätigkeit nachgehen, sollen die empirischen Daten zu vorliegender Arbeit liefern.

Zusammenfassung (Englisch)

The public administration is characterized by its strict and predefined organizational hierarchy, a clear distribution of competency and centralized control as well as by a vast system of binding laws. The social insurance companies are part of this public administration and are no exception to these characteristics.

In general organizations encourage employees in leadership roles to develop and live their own leadership style to further a diverse leadership culture in their organizations. Contrary to that the public administration, and the social security companies in general abide by another philosophy. Here leadership is defined in company guidelines that suppress any possibilities of developing an individual leadership style almost completely.

This thesis aims at investigating of whether or not the public administration in general, and the Vienna Health Insurance Company specifically, prevent the development, and the practicing of an individual leadership style by overregulating the leadership role in the organization.

The thesis pays close attention to the acceptance of individuality of employees in leadership roles by the Vienna Health Insurance Company as an organization. The theoretical work is supported by data gathered in a number of interviews with executives currently employed by the Vienna Health Insurance Company.