Titelaufnahme

Titel
Katheterinterventioneller Verschluss eines persistierenden Ductus arteriosus bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern
Weitere Titel
Transcatheter occlusion of patent ductus arteriosus in newborn, infants and small children
AutorInnenWagner, Sarah Christine
GutachterStarkbaum, Maria
Erschienen2014
Datum der AbgabeJanuar 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)persistierender Ductus arteriosus / Herzkatheter / pädiatrische Kardiologie / angeborene Herzfehler / Okkludersysteme
Schlagwörter (EN)patent ductus arteriosus / transcatheter / pediatric cardiology / congenital heart defect / occlusion systems
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der persistierende Ductus arteriosus ist eine fetale Gefäßverbindung unterschiedlicher Morphologie zwischen der Aorta descendens und der Pulmonalarterie, die sich auf Grund unterschiedlicher Faktoren nach der Geburt nicht von selbst verschließt. Durch den entstandenen Links-Rechts Shunt wird das linke Herz vermehrt belastet und das Risiko einer Herzinsuffizienz erhöht, weswegen ein chirurgischer oder katheterinterventioneller Verschluss indiziert ist.

Ziel meiner Literaturarbeit ist es, die Durchführung des katheterinterventionellen Verschlussverfahrens und die zur Verfügung stehenden Implantate mit deren Vor- und Nachteilen anhand von recherchierten, aktuellen Studien, Fachartikeln und Büchern zu beschreiben, sowie die Aufgaben und den Arbeitsablauf von Radiologietechnologen und Radiologietechnologinnen mit Hilfe eines Workflows darzustellen. Neben anderen zur Verfügung stehenden Therapiekonzepten, der Nachweisdiagnostik und der Ductusphysiologie, wird auch detailliert auf die Problematik und die möglichen Komplikationen bei der Ductusokklusion eingegangen, die sich auf Grund des geringen Körpergewichts und der geringen Körpergröße bei Frühgeborenen ergeben.

Als Standardverfahren hat sich in den letzten Jahren die minimal-invasive endovaskuläre Okklusion mit Coil- oder Okkluderimplantaten unterschiedlicher Konfiguration und Größe etabliert, wobei der katheterinterventionelle Verschluss vor allem bei Frühgeborenen wegen dem geringem Körpergewicht und der sehr kleinen Körperproportionen eine große Herausforderung für das Personal darstellt. Voraussetzung für einen indizierten katheterinterventionellen Verschluss bei Neugeborenen ist jedoch die Planung des Eingriffs während der Echokardiographie, bei der die Anatomie und die hämodynamische Relevanz des Ductus arteriosus eruiert wird. Durch die Miniaturisierung der Implantate und Schleusen und einer adäquaten Ausbildung des Personals konnte sich auch dieses Verfahren als sichere und effektive Therapiemethode bei Frühgeborenen mit geringem Körpergewicht durchsetzten.

Zusammenfassung (Englisch)

Patent ductus arteriosus is a fetal structure connecting the pulmonary artery and the descending artery which appears in different morphology and does not close due to different factors after birth by itself. The resulting left-right shunt burdens the left heart and increases the risk of heart failure, where a surgical or transcatheter occlusion is indicated.

The aim of my literary work is to describe the implementation of transcatheter treatment and the available occluder devices with their advantages and disadvantages based on researched and current studies, original articles and books. I will also describe the tasks and the workflow of radiographers.

In addition to other available therapy concepts, the diagnostic examinations and the pathophysiology, the problems and possible complications of ductus occlusion because of the low body weight and low body length in preterm infants are exactly discussed.

The minimal-invasive endovascular ductus occlusion with coils or occluder devices, which have different configuration and size, has been established as the procedure of choice in recent years. Nevertheless, transcatheter treatment in preterm infants is very challenging. However, precondition for an indicated transcatheter closure in term infants and children is the planning of the intervention during echocardiography, where the anatomy and the hemodynamic significance of the ductus arteriosus are determined.

By the development of newer and smaller occluder devices and introducer sheaths, as well as a better and appropriate training of the staff, the catheter closure of patent ductus arteriosus in preterm infants is now a safe and effective occlusion possibility.

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