Titelaufnahme

Titel
"Manchmal begreift die Haut mehr als der Kopf" - Berührung in der Pflege
Weitere Titel
"The skin sometimes understands more than the head" - Touch in nursing
VerfasserWernli, Stefanie
Betreuer / BetreuerinSchweiger, Sabine
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Achtsamkeit / Achtsamkeitspraxis / achtsame Berührung / Ausnahmesituation und Krankheit / bewusste Berührung / Berührung und Depression/Schmerz/Aggression / Immunsystem / Körperkontakt / Massage / Tastsinn / therapeutische Berührung / unberührt / Wahrnehmung / Wahrnehmungsprozesse
Schlagwörter (EN)agression / body contact / connection / feel touch / hands / oxytocin / tactile sense / Therapeutic Touch / touch / sensory modality.
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der klinisch-therapeutischen Bedeutsamkeit von Berührung, eingegrenzt auf den pflegerelevanten Bereich.

Hierfür werden sowohl die physiologischen als auch psychologischen Wirkungen erhoben, die durch Körperkontakt sowie seelische Berührung entstehen: Vertrauen wird gebildet, Angst gemindert, das subjektive Wohlbefinden sowie die Lernfähigkeit erhöht, die Fähigkeit zu fokussieren verbessert, belastende Situationen werden als weniger gefährlich eingestuft und ein gewisser Halt im Leben wird dadurch unterstützt.

Im weiteren Verlauf der Arbeit wird auf förderliche Aspekte für das Berührt-Sein und Berührt-Werden aus der Perspektive von Pflegepersonen sowie allgemein eingegangen. Schwerpunktmäßig ist in diesem Bezugsrahmen die Fähigkeit bei sich zu bleiben, die Selbstnährung und ein wertschätzender Umgang mit Sexualität herausgehoben und als besonders wichtig erachtet.

Der praxisbezogene Teil trägt berührungsbezogene Pflegeinterventionen an den Leser bzw. die Leserin heran, welche nach den Rahmenbedingungen eines Akutspitals in den Pflegealltag integrierbar sind. Überdies werden seriöse Weiterbildungsangebote, Seminare sowie Berührungsangeboten in Wien beschrieben.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the clinical and therapeutic importance of touch and contact, limited to the care-relevant field.

Therefore, the physiological and psychological effects resulting from physical and emotional contact (which forms trust, reduces anxiety, increases the subjective feeling of well-being as well as the ability to learn, improves the ability to focus on things and changes the perception of stressful situations which are considered less dangerous due to the contact) are listed and brought into context.

After that, the beneficial aspects concerning the condition of being touched will be highlighted with a special emphasis on the perspective of a nurse practitioner

In this context, the thematic priority lays in the ability to stay with oneself, the nursing of the inner child and an esteeming approach to sexuality.

The practical part of this scientific thesis describes interventions that can be well integrated into everyday care in an acute hospital setting.

Finally, reputable offers in Vienna for further education and workshops are introduced to the reader as well as offers for consuming touch.