Titelaufnahme

Titel
Motorische Dysfunktionen bei Lumbalgie : Testverfahren für das Erkennen motorischer Dysfunktionen bei chronisch unspezifischer Lumbalgie
Weitere Titel
Motor dysfunctions with low back pain Asessements for identification of motor dysfunctions with unspecific chronic low back pain
VerfasserLangfelder, Theresa
GutachterKlinger, Meike
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)"motorische Dysfunktionen" / "motorische Tests" / "motorische Kontrolle Lumbalgie"
Schlagwörter (EN)"motor dysfunctions" / "motor control tests" / "motor control low back pain"
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext: Lumbalgie gilt als die häufigste Rückenproblematik, von der mehr als 80% der Bevölkerung betroffen sind. Die bei weitem häufigste Form ist die unspezifische Lumbalgie, bei der die Ursache unbekannt ist. Aus diesem Grund ist es ein großes Anliegen der Medizin, unspezifische Lumbalgie PatientInnen in Untergruppen zu klassifizieren, um effiziente Behandlungsmaßnahmen auszuwählen. Aufgrund der bestehenden Korrelation zwischen unspezifischer Lumbalgie und motorischen Dysfunktionen stellt sich diese PatientInnengruppe als eine geeignete dar.

Ziel: Ziel der Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen Lumbalgie und motorischen Dysfunktionen, Klassifikationssysteme dieser PatientInnengruppe, eine Auswahl motorischer Tests und deren Verlässlichkeit zu thematisieren.

Fragestellung: Die zentrale Fragestellung betrifft die Erkennung dieser motorischen Dysfunktionen mittels verlässlicher Testverfahren.

Methodik: Es handelt sich um eine nicht-empirische Forschungsarbeit. Die Arbeit basiert auf Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken, bei der sich der Suchbegriff „low back pain motor control“ als am ergiebigsten gezeigt hat. Dabei wurde ausschließlich in wissenschaftlichen Journals und Fachzeitschriften nach „systematic reviews“, „metaanalysis“ und „randomised controlled studies“, die eine Peer-Review durchlaufen haben. Dabei wurde im Bezug auf das Krankheitsbild unspezifische chronische Lumbalgie und hierbei vorrangig Studien, die in den letzten zehn Jahren entstanden sind, gesucht.

Hauptergebnisse: Es besteht ein Zusammenhang zwischen unspezifischer Lumbalgie und motorischen Dysfunktionen und bei Überprüfung der Verlässlichkeit der Klassifikationssysteme konnten zufriedenstellende Ergebnisse, berechnet durch den Kappa Koeffizienten, festgestellt werden. Eine Auswahl von sechs motorischen Tests, die sich in der Physiotherapie als praktikabel erwiesen, konnte erstellt werden.

Schlussfolgerung: Die Einteilung der PatientInnen mit motorischen Dysfunktionen in Untergruppen stellt sich als eine angemessene Variante der Klassifizierung dar. Durch sechs ausgewählte motorische Tests können in der Physiotherapie motorische Dysfunktionen erfasst werden. Sie bieten die Möglichkeit, Informationen über Schmerzverhalten und mögliche Schmerzentstehung zu erhalten und Therapiemaßnahmen daran anzupassen.

Zusammenfassung (Englisch)

Context: Low back pain is the most common back pain disorder concerning more than 80% of the population. The majority of low back pain is unspecific, which means the cause is unknown. That is the reason why medicine is eager to classify unspecific low back pain into subgroups in order to select efficient treatments. Based on the existing correlation between unspecific low back pain and motor dysfunctions, this subgroup seems to be appropriate.

Objektive: The aim of this bachelor thesis is to show a correlation between low back pain and motor dysfunctions, classification systems of this subgroup, a test battery of motor control tests and their reliability.

Question: The central question concerns the identification of motor dysfunctions by means of reliable test procedures.

Methods: This bachelor thesis is non empiric and based on a literature research in academic databases, where the keyword “low back pain motor control” appeared to be the most productive. The search was exclusively focused on professional journals looking for peer-reviewed systematic reviews, metaanalysis and randomised controlled studies. Studies, primarily not older than ten years concerning unspecific chronic low back pain where searched for.

Mainresults: A correlation between unspecific low back pain and motor dysfunction could be shown and reliability of classification systems proved to be satisfying calculated by the kappa coefficients. A test battery of six motor control tests was proved to be practical.

Conclusion: The classification of patients with motor dysfunctions into subgroups was found to be an appropriate possibility. The test battery of six motor control tests is able to provide physiotherapy with information about pain behavior and origin, where treatments can be adapted.