Titelaufnahme

Titel
Aktivierung älterer PatientInnen im Krankenhaus
Weitere Titel
Activation of older patients in hospital
VerfasserMacht, Sabrina
Betreuer / BetreuerinKolland, Franz
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Krankenhaus / Aktivierung / alte Menschen / Hospitalismus / Einsamkeit / klinische Sozialarbeit / Patienten / Ehrenamt / Kamarosa / Rudolfstiftung
Schlagwörter (EN)hospital / activation / old people / hospitalism / clinical social work / patient / loneliness / honorary office / kamarosa / Rudolfstiftung
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Lange und häufigere Krankenhausaufenthalte, weniger Besuche durch Angehörige und fehlendes soziales Netz sind Problemstellungen mit denen vor allem ältere Menschen konfrontiert sind und die Isolation und Hospitalismus begünstigen. Dieser Umstand ist der Anlass für die vorliegende Bachelorarbeit. Diese gliedert sich in einen Literaturteil und geht über in eine empirische Forschung mit dem Ziel ein Projekt zu entwickeln, das den alten Menschen im Krankenhaus im Fokus hat und den damit genannten möglichen Begleitumständen entgegenwirkt.

Zu Beginn des Literaturteils wird das Handlungsfeld Alter Mensch näher betrachtet und damit zusammenhängende Herausforderungen näher erläutert. Anschließend werden die zentralen Begriffe im Zusammenhang mit Klinischer Sozialarbeit erklärt. Im dritten Kapitel wird der psychologische Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen älterer Menschen während eines Krankenhausaufenthaltes näher beleuchtet. Der Literaturteil schließt mit der Beschreibung des Krankenhauses Rudolfstiftung und dem dort bereits etablierten Ehrenamtsprojekt.

Im Zuge der empirischen Forschungsarbeit wurden zwei Interviews mit Sozialarbeiterinnen in zwei unterschiedlichen Wiener Krankenhäusern geführt und nach Mayring ausgewertet. Vertieft wurden unsere Forschungen in zwei Go Alongs. Daraus hat sich ergeben, dass momentan nur Einzelkontakte zwischen Ehrenamtlichen und PatientInnen bestehen und aktivierende Maßnahmen nicht vorhanden sind. Daher entstand die Idee diese Lücke zu schließen und ein bereits vorhandenes Ehrenamtsprojekt zu erweitern, sodass Aktivierung älterer PatientInnen im Krankenhaus möglich ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Longer and more frequent stays in hospitals, less visits by relatives, and a missing social network, these are all problems with whom especially older people are confronted and which favor isolation and hospitalism. This circumstance is the reason for this bachelor work. The bachelor work is divided in a scientific part based on different literature and merges into an empirical part, which includes the goal to create a project with the focus of helping older people in hospitals to deal with the above mentioned problems of isolation and hospitalism.

The first part of the scientific section of the work concentrates on the topic older people in general and comments on their special challenges. That is followed by a definition of the central terms concerning clinical social work. The third chapter concentrates on the psychological background concerning the different challenges older people are concerned with during a hospital stay. The chapter ends with a description of the „Krankenhaus Rudolfstiftung“ and the volunteer program, that works with patients there.

In the course of the empirical part of the work two interviews with social workers in hospitals in Vienna were made and were evaluated after Mayring. Two Go-Alongs helped to get an even closer look into the work of the volunteers and social workers at the different hospitals. Through that it became clear, that there is only one-to-one contact between the patients and the volunteers and no form of activation.This was the starting point for the idea to expand the team of volunteers to make it possible, to do more activating work (for example group work) with the older patients.