Titelaufnahme

Titel
Kultursensible Sprache und Kommunikation im Krankenhaus
Weitere Titel
Culturally sensitive language and communication in hospitals
VerfasserMöstl, Katharina
GutachterKolland, Franz
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kommunikation / Sprache / Migration / Krankenhaus / Dolmetsch / Soziale Arbeit
Schlagwörter (EN)Communication / Language / Migration / Hospital / Interpreter / Social Work
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich in erster Linie mit Kommunikation und Sprache im Krankenhaus. Dabei wird der Schwerpunkt vor allem auf die Barrieren, die im Zusammenhang mit der Verständigung auftreten, gelegt. Um in weiterer Folge auf Barrieren aufmerksam zu werden, mussten vorerst funktionierende Sprachmethoden und Kommunikationsmodelle erläutert werden. Im Zuge dessen stellte sich heraus, dass der Ursprung aller Sprach- und Kommunikationshindernisse in kognitiven und motorischen Einschränkungen bzw. in einer nicht vorhandenen gemeinsamen Sprachbasis liegt. Des Weiteren wurde nach bereits vorhandenen Hilfsmöglichkeiten zur Minimierung dieser Sprach- und Kommunikationsprobleme sowie nach neuen noch nicht angewandten Hilfestellungen gesucht. Aus diesem Grund begaben sich die Forscher*innen durch zwei Interviews und ein Go-Along in das Feld der Krankenhaussozialarbeit. Durch Beobachtungen sowie Expert*innenbefragungen stellte sich nun heraus, dass die größten Herausforderungen bzgl. Sprache und Kommunikation den Bereich Migration betreffen. Die auftretenden Schwierigkeiten werden momentan durch unterschiedlichste Arten von Dolmetsch versucht zu bewältigen. Trotz des kreativen Einsatzes sämtlicher Akteur*innen, kommt es immer wieder zu Problemen. Daher wurden verschiedenste Projektideen zur Minimierung von Sprach- und Kommunikationsbarrieren in Bezug auf eine fehlende gemeinsame Sprachbasis entwickelt. Eine dieser Ideen wurde zu einem fertigen Pilotprojekt ausgearbeitet.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper is basically about communication and language in hospitals, whereby the main focus is on the occurring barriers of those two aspects. First of all it was essential to get aware of such barriers through elucidation of functioning language methods and comware. In the course of this it was found that the beginning of all language and communication obstacles is about cognitive and motoric restrictions, or rather about non-existing basic language skills. Therefore the research was about finding already existing supporters for a reduction of language and communication troubles and furthermore for new possibilities, which had not been applied so far. That was why the explorers of this project tried to find answers, with the assistance of an interview and a ‘Go-Along’, in the hospital social work. Currently an attempt with various types of interpretation and translation is made, to overcome the emerged difficulties. But troubles still occur in this area, although creative effort of numerous agents has been applied. Through observations and surveys of experts, they expose that the major challenge in terms of language and communication is due to migration. Therefore the project develops new ideas for the reduction of barriers in language and communication as well as the lack of a basic language skills. One of these ideas has been elaborated for a finished pilot project.