Titelaufnahme

Titel
Selbstorganisierte Jugendräume Wehlistraße
Weitere Titel
self-organized youth-rooms Wehlistrasse
VerfasserRudolph, Stefan
Betreuer / BetreuerinKrisch, Richard
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Lebensphase Jugend / Sozialisation / Abslösungsprozess / Gleichaltrigenkultur / Riskioverhalten / Bewältigungprobleme / Aneignung / Offene Kinder- und Jugendarbeit / Selbstorganisierte Jugendräume
Schlagwörter (EN)youth phase of life / socialization / detachment process / peergroup / risk behaviour / coping problems / appropriation / open child and youth work
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Fokus dieser Forschungsarbeit steht die Frage, welche Strukturen und Aneignungsmöglichkeiten Jugendliche in den Jugendräumen Wehlistraße benötigen, um ihren Interessen nachzugehen und welche Potenziale und Anforderungen sich daraus ergeben.

Der theoretische Teil befasst sich zu Beginn mit der Lebensphase Jugend und der erforderlichen Bewältigung, um einen Einblick in die Lebenswelt der Jugendlichen zu erhalten. Anschließend wird auf die Bedeutung sozialräumlicher Aneignung, sowohl männlicher als auch weiblicher Jugendlichen eingegangen und die daraus resultierenden Anforderungen an die soziale Arbeit erläutert. Daraus wird ersichtlich in welchem gesellschaftlichen Raum sich Jugendliche bewegen, welche Herausforderungen ihnen begegnen um bestehen zu können und wie die soziale Arbeit eine stützende Haltung einnehmen kann.

Durch die Befragungen von ExpertInnen und Jugendlichen wurde die derzeitige Nutzung der Jugendräume in der Wehlistraße im zweiten Wiener Gemeindebezirk erhoben und die Fragen bearbeitet in wie weit von selbstorganisierten Räumen gesprochen werden kann, welche Gegebenheiten den Vorstellungen entsprechen und in welchen Bereichen Potenzial zur Verbesserung vorhanden ist. Diesbezüglich wurde ebenfalls eine Talkshow analysiert und Vergleiche mit einem erfolgreichen selbstorganisierten Konzept aus Winterthur in der Schweiz gezogen. Die Erkenntnisse der Forschung, in Verbindung mit dem theoretischen Wissen, bilden die Basis der abschließenden Projektskizze. Die Erkenntnis der empirischen Forschung, in Verbindung mit dem theoretischen Wissen bildet den Ausgangspunkt unserer anschließenden Projektskizze.

Zusammenfassung (Englisch)

Aim of this bachelor thesis is to find out which structures and possibilities of space appropriation youth need, to optimally use the Jugendräume Wehlitstraße. Furthermore, it wants to figure out which potentials of appropriation lay within the status quo of the Jugendräume and which challenges might occur when optimizing the opportunities youths have at the facility.

In order to understand juvenile behaviour this paper discusses the sociologic models of youth as a stage of life (Lebensphase Jugend), Coping (Bewältigung), and the phenomenon of social environment appropriation (sozialräumliche Aneignung) that shows that female and male youths use public spaces in different ways. Following this, the thesis works on tasks of social work that partly result from the appropriation approach and partly form other approaches. To get to know the theoretical idea behind facilities such as the Jugendräume Wehlistraße this section also provides information on open child and youth work and self organized youth rooms.

While the first part of this paper is about theoretical knowledge that is useful to understand the aim of public youth work, the empirical part is specifically interested in the Jugendräume Wehlistraße. It contains information gained by Interviews with Stephan Dibabora, the youth worker who is in charge of the facility at Wehlistraße, and Nicole Wiedmer, a youth worker of Mojawi, an association that runs self organized youth rooms in Winterthur, Switzerland. Further information was extracted from interviews with youths whom we met in the area around the facility.

In order to answer the research question these interviews concerned the possibilities youths have when participating in the Jugendräume Wehlistraße, the popularity of the facility, its structures and rules as well as opinions on the opportunities this facility creates and favourite free time activites of youths. To locate potentials and to find some inspiration for the project idea, the Jugendräume Wehlistraße were compared with KuBa21, the facility in Winterthur.

When developing our project idea, all the theoretical and empirical knowledge was considered to get – in our eyes – ideal self organized youth rooms.