Titelaufnahme

Titel
Ein Fall aus vier Perspektiven
Weitere Titel
Four perspectives on one case
AutorInnenGrones, Katharina
GutachterKaiser, Beatrix
Erschienen2016
Datum der AbgabeNovember 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kinder- und Jugendhilfe / Unterstützung der Erziehung / Prävention / Vermeidung von Fremdunterbringung / Sozialpädagogische Familienhilfe / Perspektiven
Schlagwörter (EN)child and youth welfare / prevention / perspectives / avoidance of foster care / patenting support / support in education / social-pedagogical family assistance
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Seit den 1980er Jahren besteht ein unverkennbarer Trend in der Kinder- und Jugendhilfe: die Ausweitung von familienunterstützenden bzw. -ergänzenden Erziehungshilfen trat als wesentliche Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe immer mehr in den Vordergrund. Demnach gewannen Maßnahmen der Unterstützung der Erziehung eine bedeutsame Rolle. Durch deren Gewährung seitens den Kinder- und Jugendhilfeträgern wird der Verbleib der betroffenen Kinder im Familiensystem ermöglicht und das Ziel der Reduzierung von Fremdunterbringungen gestärkt.

Ausgehend von dieser Entwicklungslinie fokussiert sich die vorliegende Arbeit auf die Umsetzung sekundär präventiver Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe, welche das Ziel der Vermeidung von Fremdunterbringungen verfolgen. Diesem Interesse wird mittels Literaturrecherche nachgegangen und es wird weiterführend anhand Leitfadeninterviews erforscht. Die Ergebnisse der Forschung weisen auf Aspekte hin, die beim Praxisbeispiel zu einem gelingenden Fallverlauf geführt haben. Am Ende wird die Normierung, die in Erziehungshilfen stattfindet, kritisch abgehandelt. Durch das mangelhafte Angebot primär präventiver Maßnahmen entwickelt sich eine Projektidee, die eine Stärkung dieser Ebene erzielt.

Zusammenfassung (Englisch)

A distinctive trend has had a strong presence since the 80s within child and youth welfare. The spread of support as well as complementation of parental aid submerged as the main task in the branch. Measures of supporting education were assigned an important role. The goal of these measures is to establish good parameters for affected children to be able to stay in their family's system and subsequently reduce the number of children that have to be fostered.

Forthcoming from this line of development, the work at hand focuses on implementing secondary preventional measures in child and youth welfare, aiming to avoid having to foster children in other families. Through literary research this interest is pursued and further scrutinized by guidelining interviews. Results of this research point to aspects that have had a successful path in the practical example. The paper will end with a critical viewpoint on standardization that takes place in educational measures. Through a deficiency of proposed primary preventional measures an idea for this project developed which aims to strengthen that platform.

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