Titelaufnahme

Titel
Wohnen und Inklusion. Biographische Verläufe in und aus der Wohnungslosigkeit von Menschen mit Suchterkrankung und die Rolle der Sozialen Arbeit
Weitere Titel
Housing and inclusion. Biographical pathways in and out of Homelessness of People with an Addictive Disorder and the Role of Social Work
VerfasserRöck, Teresa Christina
Betreuer / BetreuerinDiebäcker, Marc
Erschienen2016
Datum der AbgabeNovember 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Inklusion / Exklusion / Wohnungslosigkeit / Soziale Arbeit / Suchterkrankung / Stigmatisierung / Biographie / Wohnen
Schlagwörter (EN)inclusion / exclusion / Homelessness / Social Work / Housing / Addictive Disorder / Stigmatization / Biography
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Forschungsarbeit befasst sich mit Theorien zu sozialer In- und Exklusion. Diese Theorien werden einerseits mit biographischen Erfahrungen aus Verläufen in und aus der Wohnungslosigkeit sowie andererseits den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Professionistinnen und Professionisten der Sozialen Arbeit in Verbindung gesetzt. Obwohl viele Menschen von Wohnungslosigkeit und den damit einhergehenden Erfahrungen betroffen sind, gibt es bis dato wenig Forschung zu dieser Thematik. Es ist Aufgabe der Sozialen Arbeit Wohnungslosigkeit einerseits präventiv entgegenzuwirken, andererseits fachlich fundierte Hilfestellungen auf allen betroffenen Dimensionen anzubieten. Methodisch wurden zur Erarbeitung des empirischen Teils vier qualitative Interviews mit ehemaligen Klientinnen und Klienten des Betreuten Wohnens der Suchthilfe Wien gGmbH geführt und ausgewertet. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wird die Komplexität der Lebenssituationen der interviewten Personen dargestellt und aufgezeigt in welcher Wechselwirkung Stigmatisierung und die Gesundheit der Betroffenen mit ihrer sozialen Eingebundenheit stehen, wie dadurch ihre Wohnsituation beeinflusst wird und welche Bedeutung die Betreuung durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter während des gesamten Prozesses einnimmt. Abschließend wird eine Projektskizze angeführt, deren Ziel es ist, der Stigmatisierung von Menschen mit Suchterkrankung, welche von Wohnungslosigkeit betroffen sind, entgegenzuwirken.

Zusammenfassung (Englisch)

This research paper addresses various theories about social in- and exclusion. On the one hand, these theories are communicated through personal experiences of courses in and of homelessness. On the other hand, they are manifested in the consequential outcomes for the social work profession. Even though there are an abundance of people who are homeless and affected by the resulting experiences, little research has been conducted on the issue. The goals of undertaking Social Work are to prevent homelessness and offer professional assistance on all levels concerned. In the empirical part of the paper, we present four qualitative interviews with former clients of the Suchthilfe Wien gGmbH which we conducted and evaluated ourselves. The results demonstrate how complex the living situations of the interviewees are, how stigmatization and the people’s health interrelate with their social embeddedness, how their living situation is influenced by these factors, and how support from social workers affects this entire process. Finally, we sketched a project proposal which aims at counteracting stigmatization of homeless people with addictive disorders.