Titelaufnahme

Titel
Motivierende Gesprächsführung bei Menschen mit Doppeldiagnosen
Weitere Titel
Motivational Interviewing with People with Dualdiagnosis
VerfasserRöck, Teresa Christina
Betreuer / BetreuerinTeichmann, Christian
Erschienen2017
Datum der AbgabeMärz 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Motivierende Gesprächsführung / Doppeldiagnosen / Dualdiagnosen / Komorbidität / Suchterkrankung / Psychische Erkrankung / Soziale Arbeit
Schlagwörter (EN)motivational interviewing / dual diagnosis / comorbidity / drug addiction / psychiatric disorder / social work
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit befasst sich mit Doppeldiagnosen und der Frage nach der Rolle der motivierenden Gesprächsführung in der Arbeit mit betroffenen Menschen. Personen mit psychiatrischer Erkrankung und gleichzeitiger Substanzabhängigkeit bilden eine stetig wachsende Klient*innengruppe für unterschiedliche Professionen. Sowohl Medizin, Psychologie als auch die Soziale Arbeit finden sich immer häufiger im Umgang mit betroffenen Personen.

In dieser Arbeit werden Hintergründe sowie Zusammenhänge mit der Perspektive auf unterschiedliche Erklärungs- und Entstehungsmodelle von Doppeldiagnosen dargestellt. Zudem bildet die Analyse der derzeitigen Behandlungs- und Versorgungssituation von betroffenen Menschen einen wesentlichen Bestandteil. Hierbei stehen vor allem derzeitig empfohlene integrative Therapiekonzepte im Fokus, die für eine adäquate und umfassende Behandlung dieser Menschen eine Motivationsbehandlung vorsehen. Wie förderlich der Ansatz der Motivierenden Gesprächsführung in diesem Zusammenhang ist und wo seine Grenzen liegen, wird schließlich im abschließenden Teil der Arbeit diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with dual diagnosis and inquires the role of motivational interviewing when working with affected individuals. People with psychiatric disorders who also suffer from addiction generate an ever-growing client group for various profession areas. Both the fields of medicine and psychology and also social work are more and more concerned with people with dual diagnoses.

In this thesis, factors as well as correlations between different explanatory and developmental models of dual diagnoses are presented. In addition, the analysis of current treatment and support of people with dual diagnosis forms an integral part of the paper. Here, the focus lies particularly on presently recommended integrative therapy concepts that identify motivational therapy as an adequate and extensive treatment. Finally, how beneficial the approach of motivational interviewing in this context is and where its boundaries lie will be discussed in the concluding part of the thesis.