Titelaufnahme

Titel
Kompetenzerwerb durch internationalen Austausch in der Sozialen Arbeit.
Weitere Titel
Enhancing competence through international exchange in social work.
AutorInnenFritz, Marie Sophie
GutachterKronberger, Gabriele
Erschienen2017
Datum der AbgabeMärz 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)interkulturelle Kompetenz / Kompetenzerwerb / internationaler Austausch / interkulturelles Lernen / interkulturelle Kompetenz in der Sozialen Arbeit / internationaler Austausch in der Sozialen Arbeit
Schlagwörter (EN)intercultural competence / enhancing competence / international exchange / intercultural learning / intercultural competence in social work / international exchange in social work
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema des interkulturellen Kompetenzerwerbes durch

den internationalen Austausch in der Sozialen Arbeit. Hierfür wird zunächst auf den

Stellenwert der interkulturellen Kompetenz in der Sozialen Arbeit eingegangen, da diese

aufgrund des Globalisierungsprozesses und seinen Auswirkungen zu einer

Schlüsselkompetenz in der Sozialen Arbeit geworden ist. Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind

aufgrund der daraus folgenden Internationalisierung von Problemlagen fast täglich mit

Personen unterschiedlicher kultureller Hintergründe in Kontakt.

Interkulturelle Kompetenz zeigt sich in diesem Zusammenhang darin, dass es den

Fachkräften der Sozialen Arbeit möglich ist, die Unterschiede zwischen den Kulturen zu

erkennen, diese zu reflektieren, wertzuschätzen und als Potential für individuelles und

gesellschaftliches Wachstum zu sehen. Der Erwerb von interkultureller Kompetenz, welche

eine Bündelung verschiedener einzelnen Kompetenzen darstellt, ist jedoch ein anderer als

jener der einzelnen Kompetenzen selbst. So kann interkulturelle Kompetenz nur durch reale

Herausforderungen und reale Emotionen, beispielsweise im internationalen Austausch,

entwickelt werden. Dabei durchlaufen die Betroffenen den Prozess des interkulturellen

Lernens. Weitere Einflussfaktoren auf den interkulturellen Kompetenzerwerb stellen die

Konfrontation mit der fremden Kultur, sowie die Dauer des Aufenthaltes dar. Ebenso

ausschlaggebend ist die Möglichkeit zur Reflexion des Erlebten. Neben dem interkulturellen

Kompetenzerwerb ergeben sich aus dem internationalen Austausch, welcher beinahe so alt

ist wie die Profession selbst, noch weitere Zugewinne für die Soziale Arbeit bzw. ihre

Fachkräfte. Diese Erträge sind vor allem auf der persönlichen Ebene der Fachkräfte für

Soziale Arbeit erkennbar, wirken jedoch indirekt auch auf die fachliche/professionelle Ebene

der Sozialen Arbeit ein.

Zusammenfassung (Englisch)

The following thesis deals with the topic of enhancing intercultural competence through

international exchange in social work. Therefore, an explanation of the intercultural

competence and its relevance for social work is crucial. Globalization leads to an

internationalization of social problems, which social workers are confronted with on a daily

basis during work. Thus, intercultural competence has become a key element for social work.

Intercultural competence is seen as a person’s ability to recognize cultural differences, to

appreciate and reflect them, but also to use these differences to generate new potential in

personal and social growth. Acquiring intercultural competence, as a fusion of many single

competences, differs in the process of acquiring single competences. Hence, intercultural

competence can only be acquired in real situations under the influence of real emotions or

challenges and go through the process of intercultural learning. Other parameters for

enhancing intercultural competence through international exchange are the length of

exchange, the confrontation with different cultures and the possibility to reflect ones’

experiences. In addition to enhancing intercultural competence, there are also other outputs

for social work and its experts, most notably personal growth and chances which also affects

their professional actions.