Titelaufnahme

Titel
Soziale Arbeit und Safer Use. Das Konzept Safer Use und die Herausforderungen für die Soziale Arbeit in den Strukturen der Drogenpolitik
Weitere Titel
Social work and Safer Use. The concept of Safer Use and the challenges for social work in the context of drug policies
VerfasserMayer, Verena
GutachterTeichmann, Christian
Erschienen2017
Datum der AbgabeMärz 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Safer Use / Soziale Arbeit / niederschwellige Drogenhilfe / illegaler Drogenkonsum / intravenöser Drogenkonsum / Schadensminimierung / Abstinenzorientierte Haltung / Akzeptierende Haltung / Ziele der Drogenhilfe / Safer Use Beratung / Konsumbedingungen / alternative Konsumformen / Applikationsform / Überdosierungen / Drogenpolitik in Österreich / Spritzentauschprogramme / Konsumräume / Zugangskriterien Konsumräume / Kontrollierte Heroinvergabe / Öffentlichkeitsarbeit / Drogenkonsum in der Öffentlichkeit / Kriminalisierung von Drogenkonsum / Herausforderungen für die Soziale Arbeit / Doppeltes Mandat / Hilfe und Kontrolle / KlientInnen Perspektive
Schlagwörter (EN)Safer Use / social work / low threshold drug treatment programmes / illegal drug consumption / injection drug use / harm reduction / abstinence-oriented model / acceptance-oriented model / aims of drug work / Safer Use counselling / consumption conditions / alternative forms of consumption / overdose / Austrian drug policies / needle exchange programmes / drug consumption facilities / access criteria to drug consumption facilities / programmes of controled heroin supply / public relations work / drug consumption in puplic / criminalization of drug consumption / challenges for social work / double mandate / help and control / clients perspective
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Konzept Safer Use und den Herausforderungen für die Soziale Arbeit in der niederschwelligen Drogenhilfe auseinander. Der veränderte Zugang in Drogenhilfseinrichtungen vom abstinenzorientierten Modell zum heute vertretenen akzeptierten Ansatz sowie deren Ziele sollen dargestellt werden. Im Weiteren soll auf Safer Use Angebote innerhalb des deutschsprachigen Raums eingegangen werden. In Deutschland und der Schweiz wird durch innovative Einrichtungen, wie Konsumräume, das oberste Ziel der Schadensminimierung verfolgt, dennoch stellen auch solche Hilfsangebote Herausforderungen für die Soziale Arbeit dar. In der österreichischen Drogenpolitik konnten vergleichbare Angebote bisher nicht durchgesetzt werden. Diese politische Vorgehensweise wird im Hauptteil der Arbeit erörtert und auf Angebote in Österreich eingegangen. Im abschließenden Teil ist das Augenmerk auf die Aufgabe der Sozialen Arbeit in diesem Feld gerichtet. Die Strukturen der Drogenpolitik ergeben Herausforderungen, denen sich die Soziale Arbeit stellen muss. Das Aufzeigen dieser Schwierigkeiten, die sich aufgrund des doppelten Mandats ergeben, und die Perspektiven der KlientInnen sollen einen differenzierten Blick in die niederschwellige Drogenhilfe ermöglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

The concept of Safer Use and the challenges for Social Work in the context of drug policies

The following thesis examines the concept of Safer Use and the challenges for Social Work in drug related low threshold treatment programmes. The first parts of the thesis analyze the changes that have been made in drug work, away from the abstinence model to the current acceptance-oriented model. Furthermore, Safer Use programmes in German speaking countries are explained. Germany and Swizerland provide very innovative help systems following the aim of harm reduction. Nevertheless, there are still challenges social work has to cope with. However, in Austria it has not yet been possible to introduce similar institutions. The main part of the thesis analyzes the Austrian help system and its implementation. Finally, the last part focuses on social work and how the enviroment of drug policies creates challenges that social work has to face. These difficulties, which result from social work‘s double mandate, and the clients‘ points of view should provide a diversified perspective of the problems in drug work.