Titelaufnahme

Titel
Reverse-Charge in der EU und Überlegungen zur Ausweitung dieser Regelung auf alle Leistungen
Weitere Titel
Reverse-Charge in the EU and considerations of the extension of this mechanism to all goods and services
VerfasserBachmann, Adrienn
GutachterLeitgeb, Wolfgang
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Reverse-Charge-System / Umsatzsteuer / Mehrwertsteuer / Übergang der Steuerschuld / Leistende Unternehmer / Leistungsempfänger / Finanzstrafrecht / Betrug / Abgabenhinterziehung / Karussellbetrug / Haftung
Schlagwörter (EN)reverse charge mechanism / Value Added Tax (VAT) / transfer the back tax / supplier entrepreneur / customer entrepreneur / financial criminal law / fraud / tax evasion / carousel fraud / liability
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die gegenständliche Arbeit beschäftigt sich mit der Reverse-Charge-Regelung in der Europäischen Union und in Österreich. Wenn er ein Unternehmer ist, dann schuldet der Leistungsempfänger bei dieser Regelung die Umsatzsteuer anstelle des leistenden Unternehmers. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Ausweitung der Regelung auf alle Leistungen im B2B Bereich gelegt. Diese würde den Karussellbetrug bekämpfen können und auch die Insolvenz seitens des leistenden Unternehmers würde keine Umsatzsteuerausfälle bei der Finanzbehörde bewirken. Jedoch müssten für die Unternehmer weitere Verpflichtungen eingeführt werden, um dem Finanzamt die Überprüfung der Umsätze ermöglichen zu können. Das Haftungsrisiko würde steigen, denn durch diese Regelung haftet der leistende Unternehmer für die Umsatzsteuer. Das kann für ihn finanzstrafrechtliche Folgen mit sich bringen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present paper deals with the reverse charge mechanism in the European Union and Austria. In this specific mechanism´s case, supposing that the recipient of supplies or services is an entrepreneur, the entrepreneur must pay the Value Added Tax (VAT) instead of the supplier. Special attention will be paid to the extension of the mechanism into the field of all consummation of goods and services by business-to-business transactions. This would make it possible to fight carousel fraud and the insolvency of the supplying entrepreneur without any sales tax losses for financial authorities. However, additional administrative obligations would have to be introduced for entrepreneurs, to enable the tax administration to monitor the profits. The risk of liability would increase, since in this mechanism the entrepreneur would be held liable for the payment of VAT and this can lead to financial penalties for entrepreneur himself.