Titelaufnahme

Titel
Die quantitative Bedeutung von SHP-1 und SHP-2 in einem T-Zell-Reporter Modell unter verschiedenen Affinitäts- und Stimulationsbedingungen
Weitere Titel
The quantitative impact of SHP-1 and SHP-2 in a T-Cell reporter model under different affinity stimulatory conditions
VerfasserBallesteros, Janet
GutachterWimmer, Helge
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheEnglisch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Fluoreszenz-Reporter-Assay / Lentiviraler Gen-Knockdown / NFkB / PD-1 / PTP / SHP-1 / SHP-2 / T-Zell-Rezeptor Signaltransduktion
Schlagwörter (EN)Fluorescent reporter assay / Lentiviral gene knockdown / NFkB / PD-1 / PTP / SHP-1 / SHP-2 / TCR signalling
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Für eine adäquate Immunantwort durch T-Zellen des adaptiven Immunsystems ist ein regulär funktionierendes Netzwerk von phosphorylierenden PTKs und dephosphorylisierenden PTPs unerlässlich. SHP-1 und SHP-2 zählen dabei zu einer Untergruppe von PTPs, den NRPTPs. Frühere Forschungsergebnisse schreiben diesen Enzymen eine kritische Rolle in den frühen Phasen der T-Zell-Aktivierung. Hierbei wird SHP-1 oftmals für seine inhibierende Rolle beschrieben, während SHP-2 sowohl positiv als auch negativ regulatorische Eigenschaften zugesagt werden.

In dieser Arbeit liegt der Schwerpunkt auf diesen zwei nahe verwandten PTPs und ihrem quantitativen Einfluss auf die Aktivierung von T-Zellen. In einem T-Zellreporter Modell wurden Unterschiede in ihrem Aktivierungspotential unter verschiedenen Bedingungen untersucht. In einer Reihe von Stimulationsexperimenten wurden dabei unterschiedliche Peptidkonzentrationen und –affinitäten zur Aktivierung von T-Zellen der Jurkat Zelllinie mit antigenpräsentierenden K562 Zellen genutzt. Ferner wurden die Konsequenzen von SHP-1 und SHP-2 Gen-Knockdowns, sowie ein doppelter Knockdown von SHP-1 und SHP-2 auf die Signalübertragung während der T-Zellaktivierung analysiert.

Die Untersuchungen konnten die negativ regulatorische Funktion von SHP-1 bestätigen, lieferten für SHP-2 jedoch widersprüchliche Ergebnisse. Außerdem konnte ein additiver Effekt durch die doppelten Knockdowns ausgeschlossen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Appropriate immune responses by the adaptive immune system depend on T cells with a regularly functioning network of phosphorylating PTKs and dephosphorylating PTPs. The PTPs SHP-1 and SHP-2 belong to the NRPTPs, a subgroup of PTPs. Previous studies attribute these enzymes to a critical role in earlie phases of T-cell activation. Hereby, SHP-1 was often described for its inhbiting role, while SHP-2 was found to hold both positive and negative regulatory properties.

The emphasis of this thesis is on the quantitative impact of these two closely related PTPs on the activation of T cells. In this context differences in their activation thresholds under different stimlatory conditions were examined in a T-cell reporter modell. Both peptide concentration and affinities were varied to stimulate T cells of the Jurkat cell line with antigenpresenting cells of the K562 cell line a series of stimulation experiments. Furthermore, SHP-1 and SHP-2 gene knockdowns, as well as a double knockdown of SHP-1 and SHP-2 were generated to examine their consquences on signal transduction during T-cell activation.

These experiments were able to validate negative regulatory functions of SHP-1, but revealed only inconsistent results for SHP-2. Moreover, double knockdowns showed no additive effects on activation thresholds.