Titelaufnahme

Titel
Optimierung eines zyklischen Vortriebskonzeptes - : durch vorauseilende Entfernung des Sohlgewölbes vom EKT am Projekt Koralmtunnel KAT3
Weitere Titel
Optimization of a conventional driving concept - by removing the exploratory tunnel’s sole in advance at the project Koralmtunnel KAT3
VerfasserLazic, Andrea
GutachterStopfer, Martin
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Erkundungstunnel / Neue Österreichische Tunnelbaumethode / Sohlgewölbe / Vortriebskonzept / Vortriebsrückstand / zyklisch/konventionell conventional
Schlagwörter (EN)exploratory tunnel / New Austrian Tunneling Method / tunnel’s sole / driving concept / driving backlog / conventional
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung eines zyklischen

Vortriebskonzeptes für den Abschnitt Mitterpichling-Süd (MI-SÜ) am Projekt

Koralmtunnel KAT3.

Die Herstellung von MI-SÜ erfolgt im zyklischen Vortrieb nach der

Österreichischen Tunnelbaumethode. Der bestehende Erkundungstunnel, welcher

gleichzeitig der Kalotte des Tunnelquerschnittes entspricht, erstreckt sich über den

gesamten Tunnel MI-SÜ. Bei der Aufweitung der Kalotte auf den Vollquerschnitt

nach dem festgelegten Vortriebskonzept, entstand im ersten Tunnelabschnitt ein

deutlicher Vortriebsrückstand. Dieser ist neben mehreren Ursachen, insbesondere

auf die zeitintensiven Schrämarbeiten an der Anschlussbewehrung am

Kalottenfuß zurückzuführen. Die Lösung dieser Problematik liegt darin, das

Sohlgewölbe des Erkundungstunnels vorauseilend zu entfernen und vom

eigentlichen Vortrieb zu entkoppeln. Um die Umsetzbarkeit dieser Optimierung

nachzuweisen, wurden Auswertungen in Form von Tabellen und Diagrammen

erstellt. Diese setzen sich vor allem aus den Erkenntnissen des EKT und den

geologischen Gegebenheiten, sowie der Berücksichtigung von Verformungen und

Oberflächenbebauung zusammen. Als vertiefende Untersuchung wurden für das

ursprüngliche und das neue Vortriebskonzept jeweils ein Tagesschichtplan

erarbeitet und diese einander gegenübergestellt. Auf dieser Grundlage wurde

abschließend eine Vortriebs-Prognose erstellt. Diese zeitlichen Analysen

verdeutlichen, dass durch die Optimierung, nicht nur die vorgegebenen Vortriebs-

Tagesleistungen realisierbar, sondern auch ein ungestörter und fließender

Bauablauf gegeben ist.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis emphasizes the optimization of a conventional driving concept for the

section Mitterpichling – Süd (MI-SÜ) of the project “Koralmtunnel KAT3”.

MI-SÜ has been built by conventional driving using the New Austrian Tunneling

Method (NATM). The existing exploratory tunnel, which at the same time forms the

tunnel calotte, leads through the entire MI-SÜ. In the first section of MI-SÜ the

exploratory tunnel was enlarged to the final cross section according to the defined

driving concept. The result was a considerable backlog. This occurred because of

several reasons, especially due to the time-consuming exposure of reinforcement

connections. Hence, the solution is to remove the exploratory tunnel’s sole in

advance in order to separate it from the actual driving. To prove the feasibility of

this underlying optimization project, evaluations in the form of tables and charts

were created. Conclusions of the exploratory tunnel, geological conditions, as well

as considerations of deformations and surface developments were made. For

further analysis a shift schedule for the original- as well as for the new driving

concept was created and synthesized. To sum up these findings a driving forecast

was made. The purpose of this thesis is to confirm that the optimization would

both, enhance the daily driving performance but also allow an undisturbed building

process.